Jahresrückschau: 2022

Ich hoffe alle konnten die Feiertage relativ gut überstehen und hatten auch ein schönes, spaßiges oder ruhiges Silvester. Ich wünsche euch allen ein frohes und hoffentlich bereicherndes neues Jahr 🥂.

Im Jahr 2022 gab es wahnsinnig viele Veränderungen, positive wie negative und ich freue mich aus der Pause zurück zu sein, um sie heute mit euch zu teilen. Lasst euch nicht von den negativen Punkten abschrecken, denn letztendlich empfand ich das letzte Jahr zwar als sehr anstrengend, aber dennoch auch als persönlich unglaublich erfolgreich.

Körperbild

Meine Körperwahrnehmung wurde dieses Jahr sehr schlecht. Früher fühlte ich mich eigentlich immer recht wohl in und mit meinem Körper. Ich fühlte mich selten zu dick und fand diesen Körper sogar auch immer recht attraktiv.
Das hat sich dieses Jahr leider etwas verändert. Ich bin mir noch nicht sicher warum, vllt weil ich mehr spüre, als früher.
Meine Therapeutin meinte mal, das könnte ein Ausdruck davon sein, dass es mir eben generell nicht so gut geht. Ein Symptom, das sich nun eben so äußert.

Objektiv gesehen hat sich an meinem Körper nicht viel verändert. Ich habe 2 kg zugenommen, mehr aber auch nicht und rational weiß ich, dass ich immer noch einen schönen Körper habe. Vom Gefühl her, fühle ich mich aber unglaublich dick und unwohl. Als wäre alles reines Fett. Wenn ich liege und die Haut, z.B der Beine, aufeinander liegen spüre, ekelt es mich zutiefst an. Als würden sich 300kg aneinanderpressen. Dann springe ich auf und muss mich duschen. So als müsste oder könnte ich all das „Fett“ einfach abwaschen. Ich stehe mehrmals am Tag vor dem Spiegel und drehe mich hin und her.
Das ist unglaublich unangenehm.

Noch unangenehmer finde ich, dass ich eigentlich nicht wirklich darüber sprechen kann. Könnte ich schon, aber wie sollte mir jemand das Gefühl nehmen, das ich im Inneren mit mir herumtrage? Und außerdem würde ich anderen damit automatisch implizieren, dass ich nur sehr schlanke Körper gut finde und ihnen damit womöglich ein schlechtes Gefühl geben. Ich wüßte allerdings nicht, wann ich einen anderen Menschen nur aufgrund von ein paar Kilos mehr oder auch weniger nicht schön gefunden hätte. Es wäre toll, wenn ich dieses Denken im neuen Jahr auch für mich selbst wiederfinden könnte.

Ich weiß, glaube ich, aber auch woher dieser innere Wahnsinn kommt. Der Gedanke, der dahinter steckt ist der, dass irgendwas in mir glaubt, nur mit einem dem Topmaß entsprechenden Körper, einen tollen Partner zu finden, jemanden der mich gut behandelt. – „Ich muss perfekt sein, um geliebt zu werden.“ steckt da, glaube ich, als Glaubensatz dahinter. Rational betrachtet absoluter Irrsinn, aber das Gefühl überträgt es aktuell wohl darauf. Früher aß ich nichts, wenn es mir schlecht ging. Derzeit esse ich, lustigerweise, viel wenn ich mich einsam fühle.
Man merkt, all das ist ein merkwürdiger Kreislauf, letztendlich nur im Kampf gegen die innere Einsamkeit.

Mehr spüren

Eigentlich ist das ein sehr positiver Punkt.
In der Kunsttherapie sind wir genau an diesem Punkt seit Frühjahr dran: Endlich wieder ins Spüren kommen.
Leider ist das so ein zweischneidiges Schwert.
Es gab, vor allem im Winter, unglaublich viele Momente, wo ich die Dissoziation schätzen und lieben gelernt habe. Man merkt erstmal wie wertvoll sie ist und wie sehr sie einem all die Jahre geholfen hat, wenn sie fällt.
Seitdem lasse ich mir auch nicht mehr erzählen, dass Dissoziation bzw. eine dissoziative „Störung“ eine Krankheit ist. Sie schützt uns solange, bis wir stark und bereit genug sind, zu ertragen, was sie uns bisher abgenommen hat.

Ich spüre Panikattacken nun viel mehr. Bisher, man konnte es fast schon als „Talent“ bezeichnen, konnte ich Panik immer in 2.Reihe ablaufen lassen. Natürlich nicht bewusst. Ich spürte sie auch, aber nicht vorn bei mir. Jetzt ist das anders und ey, das macht überhaupt keinen Spaß. Gleiches ist es mit der Klaustrophobie. Es fühlt sich an, als würde sie schlimmer werden, aber ich glaube, ich spüre einfach die Panik nur viel mehr. Gerade im Zug, wenn sich viele Menschen darin befinden, ist das ziemlich uncool.

Auch die psychosomatischen Symptome wurden mehr, das ist mega anstrengend. Selbst der Dezember, bei dem es bei mir normalerweise auflockert, da ich die Weihnachtszeit sehr mag, war dieses Jahr extrem anstrengend und geprägt von Depressionen und Schmerzen.
Generell spüre ich auf einmal viel mehr Gefühle. Vor allem Wut und Panik kamen dieses Jahr besonders bei mir an. Noch nicht vollends, aber das reicht bisher auch schon.
Ich realisiere aber auch viel mehr und werde wahrscheinlich deshalb so wütend.
Besonders realisierte ich, wie mich mein Leben lang Menschen behandelten und ich mich behandeln ließ.

Grenzen setzen

Im Zuge dessen setzte ich auch meine Grenzen noch einmal viel deutlicher. Das ist ein Prozess der bereits über Jahre stattfindet, aber dieses Jahr spürte ich, wie auch eine riesen Portion Selbstwert dahinter steckte. Ich bin mir einfach für mittlerweile viel zu viele Dinge zu schade. Und vieles langweilt mich auch einfach. Es ödet mich an, immer die gleichen Dramen zu hören oder zu erleben.

Das Jahr 2022 war stark von sozialen Verlusten geprägt. Am stärksten hat mich der Verlust meiner besten Freundin mitgenommen. Das hat auch wirklich unangenehme psychosomatische Beschwerden ausgelöst. Mir sind allein im Sommer, nach dem Kontaktabbruch, fast die Hälfte meiner Haare ausgefallen.
Aber all das waren auch Verluste, die stark mit meinen Grenzen zusammenhingen. Ich habe wirklich keine Lust mehr mich zum Fußabtreter machen oder die Bedürfnisse anderer ständig über meine eigenen stellen zu lassen. Ich habe keine Lust mehr missverstanden zu werden, sage ich doch schon breit und ausführlich was ich möchte und was nicht. Oder mir für meine Trigger, Gefühle und Grenzen Vorwürfe machen zu lassen.
Ich fühle mich ehrlich langsam zu alt für diesen Mist. So allmählich bin ich wirklich erschöpft.

Ich glaube nicht das einem extra Aufgaben gestellt werden, sodass man daran wachsen kann oder soll. Ich glaube das manchmal negative Dinge einfach passieren. Bei allem anderen wären wir ja nichts außer Marionetten.
Aber ich denke, dass man aus jeder Situation eine wertvolle Lernerfahrung ziehen kann. Wenn schon Scheiße, dann kann man sie ja wenigstens nützlich verwerten, oder?

Soziale Kontakte

Auf der anderen Seite, hatte ich so viele soziale Kontakte wie schon lange nicht mehr. Lange Zeit sperrte ich mich dagegen und das tat auch sehr gut. Ich brauchte die Zeit für mich alleine. Brauche ich immer noch sehr stark. Aber so langsam machte mir die (äußere) Einsamkeit schon zu schaffen.
Ich hatte 2022 Kontakt mit vielen wundervollen Systemen. Zu einigen brach ich im Laufe des Jahres den Kontakt wieder ab. Aber auch das hing mehr mit mir selbst zusammen, als mit denen. Man darf halt auch nicht vergessen, dass wir alle Traumabetroffen sind und demnach jeder seine speziellen Trigger hat. Mit manchen kam ich einfach nicht klar, aber das war meine Sache.

Mit anderen habe ich bis zum Ende des Jahres Kontakt halten können, was dazu führte das ich sogar mit einigen zusammen Weihnachten feierte und das war wirklich ein wunderschönes, entspanntes und lustiges Weihnachten 😊.
Aber nicht nur digital, sondern auch im privaten, nahen Umfeld hatte ich viel mehr soziale Kontakte. Ich war auf einem (meinem ersten) Konzert und war endlich wieder im Kino. Ging Essen und traf mich einfach auf einen Netflix-Film. So normale Dinge halt.
Selbst zu Silvester hatte ich meine kleine Wohnung auf einmal ganz voll, wo ich die letzten Jahre Silvester bisher immer mit meinem Sohn allein verbrachte.
Also sozial gesehen war das ein sehr erfolgreiches Jahr, wenn auf der anderen Seite sozial auch gleichsam sehr anstrengend.

Ich glaube übrigens, hätte ich bei all den Kontakten, die zu Ende gingen, interveniert und insistiert, wären sie vllt auch erhalten geblieben. Aber ich möchte das gar nicht mehr. Ich wünsche mir aufmerksames Handeln und Reflexion von meinen Mitmenschen. Es kann nicht sein, dass das stets nur von einer Seite aus geschieht. Wo wir wieder bei den Grenzen sind….

Gesicht zeigen und Rückzug

Das ist wirklich auch eins der markantesten Punkte im Jahr 2022.
Speziell spiele ich da auf die Youtube-Videos mit Dis.Ding und SeelenNetzwerk an. Aber auch die Instagram-Lives mit Driver-System (und anderen) waren super und eine wundervolle neue Erfahrung.


Gerade bei dem (ersten Youtube) Q&A Video war es eine recht spontane Entscheidung sich nun doch mit Gesicht zu zeigen. Ursprünglich war der Plan, nur die Stimme abspielen zu lassen.
Und dann ging die Kamera nicht und wir mussten erst auf ein anderes Medium umsteigen. Ich glaube, wir verbrachten, alle 3, locker eine Stunde damit alles überhaupt zum laufen zu bringen. Genug Zeit also, seine eigene Meinung mit dem Gesicht zeigen zu ändern. Ich klopfe uns daher einfach mal selbst auf die Schulter, dass wir das trotzdem durchgezogen haben.
Allerdings gab es auch Ärger im Inneren danach. Das muss man schon dazu sagen.

Generell war das Frühjahr von extremen Depressionen und SM-Gedanken und Plänen geprägt, was auch zu den ersten Selbstverletzungen seit 4 od. 5 Jahren führte. Viele Programme kamen ins Laufen und es kam teilweise dazu, dass ich mit niemand mehr reden konnte. Die Stimme war noch da, aber ich konnte nicht mehr kommunizieren.
Das waren sehr anstrengende Tage und Wochen.
Das gerade zu der Zeit, als die SM-Gedanken so stark waren, die Therapeuten entschloss, dass ich eigentlich gar keine Therapie brauche, machte es auch nicht gerade besser. Ein Freund von mir sagte mir letztens aber, dass auch ihm es nicht im geringsten aufgefallen wäre, wie schlimm es im Frühjahr eigentlich stand. Ich sagte ihm erst vor wenigen Wochen, wie es mir wirklich ging.

Das ist auch für mich interessant, da es mir zeigt wie gut die Maske hier scheinbar noch funktioniert. Und das ist ein Punkt, wenn einem das bewusst wird, wo man ansetzen kann.
Sich mehr öffnen und weniger, aus Angst vor Ablehnung, herunterschlucken, ist also das Ziel für 2023.

Pause auf dem Blog und Projekte

Ab Mitte des Jahres kam es zu einer langen Pause, die bis heute anhielt. Und schon vorher kam es immer wieder zu Pausen von 2-3 Wochen, weil einfach keine Muse zum Schreiben da war.
Das empfand ich auch als schwierig, da mir das Schreiben sehr hilft.
Und Ende des Jahres kam es dann sogar 2x dazu, dass der Blog (auf Insta) ganz deaktiviert wurde. Ich dachte erst, das läge beim letzten Mal daran, dass ich wieder zu viel über Privates geschwafelt habe, da ein entsprechender Beitrag direkt nach 2 Stunden online gelöscht und danach alles deaktiviert wurde.
Aber eigentlich war es eine Selbstschutzreaktion aus dem Innen. Es war zu viel. Irgendwas war zu viel, ich weiß noch nicht 100% was. Aber es hatte nichts mit dem zu tun, was ich erst dachte.

Etwas anderes, war ein sehr wichtiges Projekt, nämlich das mit der Maskenbefreiung. Wer mir folgt, kennt die Problematik mit der Verweigerung einer Behandlung seitens der Kliniken, von Betroffenen mit Maskenbefreiung.
Mit einem ebenfalls betroffenen System tat ich mich daher zusammen und erstellte eine neue Website (behandlung-statt-ausschluss.de). Weiter schrieben wir viele Politiker, Influencer, sowie die Presse an… Tja, aber was soll ich sagen? Ohne Erfolg. Mehr als Floskeln, von den Gesetzgebenden, kamen dabei nicht rum. Es war zutiefst frustrierend und letztendlich musste auch ich mich aus dem Projekt, zumindest vorläufig, zurückziehen. Dieses Thema belastete mich so stark, das merkte ich anfangs gar nicht. Aber jede Ablehnung und jedes Ignoriert werden traf mich sehr, obwohl ich natürlich von Anfang an damit rechnete.
Aber zumindest schafften wir es, dass Betroffene mit ihrer Geschichte Gehör fanden und, hoffentlich, die Schuld weniger bei sich selbst suchten.

Weiter mit Beiträgen wird es 2023 auf dem Blog in 2 Wochen Abständen, jeweils Sonntags, gehen. Jede Woche schaffe ich keinen neuen Beitrag mehr. Ich bin guter Dinge, dass es so ohne längere Pausen weitergehen kann, aber das wird erst die Zeit zeigen.
Was Insta betrifft, da wird es jeweils eine Woche Sonntags einen ganz neuen Beitrag und die Woche darauf einen Repost älterer Beiträge geben.

Neuer Job

Eine sehr positive Entwicklung war auch, dass ich seit September wieder mit Arbeiten angefangen habe. Nicht viel. Es sind nur ein paar Stunden im Monat, aber irgendwo muss man ja wieder seinen Einstieg finden. Und ehrlich gesagt, würde ich mehr auch gar nicht schaffen.
Da ich beim Jobcenter offen war, was meinen psychischen Zustand betrifft, kam ich an eine sehr freundliche Fallvermittlern. Bei dieser kam dadurch kein Druck auf, was mir sehr half langsam wieder ins Arbeitsleben zurückzufinden.
Ich sagte ewig nichts über meine Beschwerden und glaubt mir, obwohl das natürlich abhängig vom Menschen den ihr vor euch habt, ist: Es war das Beste, was ich tun konnte, offen und ehrlich zu sein.

Und auch bei meiner Chefin war ich von Anfang an ehrlich. Natürlich nicht mit all meinen Diagnosen und Traumata. Aber das ich aus psychischen Gründen lange nicht arbeiten konnte und auch weiterhin nicht Vollzeit einsatzfähig sein werde. Mir nahm das den Druck funktionieren und gute Miene spielen zu müssen.
Ich kann nicht leisten, was (annähernd) gesunde Menschen leisten können und ich habe mir das auch nicht ausgesucht. Als würde sich irgendein Mensch aussuchen, mehrfach traumatisiert zu werden. Das mache ich mir immer wieder bewusst.
Ich bin ständig damit beschäftigt die Wunden, die mir zugefügt wurden, zu heilen und es kommt noch soweit, dass ich mich dafür schäme bzw. länger dafür schäme.

Es geht nicht um eine Sonderbehandlung, aber darum, nicht Dinge von mir zu fordern, die ich nicht leisten kann. Auch das ich diese Dinge nicht selbst von mir fordere. Von einem Rollstuhlfahrer würde schließlich auch keiner fordern, eine Kiste Wasser die Kellertreppe hochzutragen.
So in etwa.
Und bisher klappt das gut. Allein das ich diesen Druck nun nicht habe, gibt mir die Freiheit selbst entscheiden zu können, ob ich irgendwann zu mehr in der Lage bin oder nicht. Ohne schlechtes Gewissen. Ich habe gar keine Lust mehr Verstecken zu spielen.

Fazit

Das Jahr 2022 war intensiv. Und zwar in beide Richtungen. Es war unglaublich positiv und unglaublich anstrengend.
Die Traumatherapie endete und die Kunsttherapie fing an. Und die Kunsttherapie ist aktuell sehr wertvoll für mich. Wir sehen uns nur 1x alle 4-6 Wochen und das ist genau richtig.
Sozial war es sooo anstrengend und gleichzeitig sooo bereichernd.
Traumata brachen auf und Traumata werden verarbeitet. Der Innenkontakt brach, erneut, vollständig ab und wurde zu Ende des Jahres, fast wie von selbst, so gut wie gefühlt noch nie zuvor.
Zweifel ließen nach und die Diagnose, Traumata und generell das innere Selbst konnte viel besser akzeptiert werden.

Das Selbstbewusstsein und der Selbstwert wuchs und litt gleichermaßen an all den sozialen Schwierigkeiten. Er litt durch die  Realisierung der Traumata und wuchs durch das Bewusstwerden welche Stärke, welcher Mut, welche Kompetenz und Intelligenz hier vorliegt. Dinge an denen vorher immer wieder gezweifelt wurde oder welche gar überhaupt nicht bewusst waren.
Ich zog weitere Grenzen im familiären Bereich, was zu weiteren Kontaktabbrüchen führte, aber auch zum bewusst werden, dass ich mir wirklich nicht mehr alles gefallen lassen muss.

Das Jahr 2022 war von Gegensätzen geprägt, welche sich trotzdem zu einem Ganzen zusammenfügten. Ich persönlich glaube, dass 2023 nicht entspannter wird, aber da ich trotz allen auch die positive Entwicklung spüre (wenn es sich sehr oft auch völligst gegenteilig anfühlt), versuche ich offen für das nächste Jahr zu sein. Ich denke es wird sich oft schwerer anfühlen als früher, aber objektiv ist es das nicht, im Gegenteil und das ist doch schon mal was…

© 2024

2 Gedanken zu „Jahresrückschau: 2022“

  1. Franzi, alles Gute für 2023

    Vielen Dank für das Teilen Deiner Erfahrungen, war sicher ein anstrengendes, aber auch ein sehr wertvolles Jahr, scheints auf einem guten Weg zu sein, weiter viel Kraft.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert