Stoppt die Rasterpsychotherapie!

Bzgl all dessen nahm ich auf Instagram und Facebook schon einmal Stellung, aber ich möchte auch hier noch einmal darauf aufmerksam machen. Die aktuelle Petition dagegen findet ihr unter Aktuelles oder auch Hier. Bitte unterzeichnet fleißig und verbreitet die Petition weiter, denn es betrifft uns alle!

Ist möglicherweise ein Bild von Text „Das Problem: NICHT ERST SEIT DER AKTUELLEN CORONALAGE GIB ES VIEL ZU WENIG KASSENFINANZIERTE, PSYCHOTHERAPEUTISCHE BEHANDLUNGSPLÄTZE. DIE WARTEZEITEN SIND LANG UND OFT MUSS MAN FÜR EINEN GEEIGNETEN THERAPIEPLATZ BIS ZU 3 -18 MONATEN WARTEN.“
Ist möglicherweise ein Bild von Text „Die Losung: SYMPTOMBEKÄMPFUNG, STATT URSACHENBEHEBUNG Das Gesundheitsministerium legte einen Vorschlag vor, nach welchem noch vor Therapiebeginn eine Diagnose gestellt werden soll und nach dieser wird dann die Behandlungsdauer angepasst D.h würden für eine Depression beispielsweise 12 Monate Behandlungsdauer festgesetzt, dann müsste die Behandlung auch nach 12 Monaten abgebrochen werden, völlig gleich ob der Patient in diesem Zeitraum wirklich schon genesen ist oder nicht.“
Ist möglicherweise ein Bild von eine oder mehrere Personen und Text „Das Ergebnij. Definitiv mehr freie Behandlungsplätze,aberauch weniger erfolgreich therapierte Patienten Natürlich gibt es dann mehr Behandlungsplätze, die Absicht dahinter möchte ich daher noch nicht mal pauschal verteufeln. Nun ist es doch aber kaum möglich eine klare Diagnose, noch vor Therapiebeginn zu stellen. Wenn ich mit Symptomen einer Depression zum Therapeuten gehe, dann ist es sehr, sehr wahrscheinlich das die Depression nur eine Begleiterscheinung einer ganz anderen Erkrankung t.Wie soll so etwas direkt am Anfang festgestellt werden können? Vieles zeigt sich schließlich erst nach Monaten oder sogar Jahren Behandlung und nach viel Vertrauen zum Therapeuten.“
Ist möglicherweise ein Bild von Text „Was noch: Vertrauen, da sind wir schon beim nächsten Punkt: Es fällt sehr schwer Vertrauen aufzubauen, sich zu öffnen, wenn man unter dem Druck steht zu einer bestimmter Zeit eine bestimmte Leistung erbracht zu haben. Christina Jochim, Psychotherapeutin hierzu: "Es könnte von vornherein ein massiver Leistungsdruck für Patienten entstehen, nicht genug Zeit zu haben, ihr Leid ausreichend zu schildern, weil sie das Gefühl haben, dass das Problem sowieso vorzeitig beendet wird."“
Ist möglicherweise ein Bild von eine oder mehrere Personen und Text
Ist möglicherweise ein Bild von Text „zur petition: Eine entsprechende Petition gegen diesen, pardon aber, Schwachsinn, findet ihr auf meiner Website: https://good4know.de nter,Aktuelles" Oder unter: http://chng.it/hD6cWRCYDk http://chng Bitte unterzeichnet und verbreitet sie fleißig!“

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Aktualisierung:

Und Widerstand lohnt sich eben doch!
Die Rastertheraphie ist vorerst vom Tisch

https://www.br.de/nachrichten/bayern/psychotherapie-reform-therapeuten-und-betroffene-wehren-sich,SZ5bpIP

Vegetarische Lebensweise

Seit Anfang 2018, also seit jetzt nunmehr 3 Jahren lebe ich überwiegend vegetarisch. Warum, wie und welchen Schwierigkeiten man da über den Weg läuft, möchte ich euch heute einmal näher bringen.

Vegetarisch, Vegan und viele Untergruppen

Vegetarisch bedeutet generell auf Fleisch zu verzichten, während Veganer auf jegliche tierisch erzeugte Lebensmittel verzichten. Also d.h zum Fleischverzicht kommt zusätzlich ein Verzicht von Eiern, Milchprodukten (wie Butter, Milch, Joghurt, Schmand, etc.), Honig, usw. hinzu.

Vom Fleischlosen Essen gibt es dann aber noch mehrere verschiedene Unterkategorien:

  • Frutarier: Welche alles essen, was eine Frucht ist. Obst, Gemüse, Nüsse, Hülsenfrüchte und Getreide fallen darunter. Der Sinn dahinter ist, von der Natur nur das zu nehmen, was diese abgibt, ohne das die Pflanze dafür sterben muss. Sachen wie Kartoffeln, Zwiebeln, Kohl oder Möhren fallen da also raus, da dort die ganze Pflanze geerntet werden muss.
  • Lacto-Vegetarier: Sie essen pflanzliche Produkte, vermeiden aber Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte und auch Eier. Milch, Käse und Honig wiederum können durchaus auf dem Speiseplan stehen, da dadurch der Nährstoffhaushalt ausgeglichen werden soll.
  • Ovo-Vegetarier: Verzichten zusätzlich zum Fleisch, Fisch und den Meeresfrüchten auch auf Milch, essen dafür aber Eier.
  • Pescetarier: Essen kein Fleisch von gleichwarmen Tieren, wie Rind, Kuh, Huhn usw. Dafür aber Fisch und andere Meeresfrüchte. Hier stehen vorrangig gesundheitliche Gründe, als ethische im Vordergrund (diese jeweiligen Gründe gelten generell natürlich nicht für alle!).
  • Flexitarier: Leben überwiegend vegetarisch oder sogar vegan, essen hin und wieder aber Fleisch und Fisch, auch wenn sie es größtenteils versuchen zu vermeiden.

Ja, viele Kategorien und manchen hilft es, für sich und die eigene Lebensweise, Einstellung etc. einen Begriff zu finden. Ich glaube jedoch, dass man sich nicht immer stur in eine Gruppe einordnen muss, sondern nach dem Leben sollte, was sich im Moment für einen richtig anfühlt.

Wie lebe ich und warum?

Ich lebe hauptsächlich vegetarisch, d.h ich ernähre mich größtenteils nur von Gemüse, Getreide, Kartoffeln usw., esse aber auch noch Käse (den ich leider abgrundtief liebe, warum das leider erzähle ich gleich), Eier und auch Honig. In den letzten 3 Jahren habe ich allerdings auch schon einmal wieder Fleisch und Fisch gegessen.

Meine Beweggründe spalten sich bzgl. Fleischverzicht auf in ethische, ökologische und gesundheitliche.

Ethische Gründe

Ich persönlich finde es gar nicht so schlimm zu töten, um zu essen bzw. überleben. Einen Menschen, der sich ein Reh im Wald schießt und dann mit seiner Familie 1 Monat davon lebt, würde ich im Leben nicht verurteilen. Warum auch? Das Tier hatte ein freies Leben und wenn es demjenigen dann vor die Flinte läuft, so gemein sich das auch anhören mag, hatte eben Pech. Ob es vom Wolf oder Mensch gegessen wird, da sehe ich pauschal keinen Unterschied 🤷‍♀️. Ähnlich sehe ich es bei einem Raubtier (da viele diese Tiere manchmal schlimm/bösartig finden, da sie töten). Wenn es nicht jagt und tötet, stirbt es. Entweder stirbt das gejagte oder das Raubtier. Das eine hat nicht mehr Recht, als das andere. Was die reine Natur angeht, darüber sollten wir nicht urteilen, finde ich.

Mein Problem liegt, bei uns, in der unmenschlichen Massentierhaltung. Ich weiß nicht, was wir Menschen uns einbilden, zu meinen, wir dürften andere Lebewesen einfach einsperren, quälen und schlachten, wie es uns beliebt, nur weil wir das Bedürfnis dazu haben. Ja, für den Konsumenten ist es einfach. Er kauft das Fleisch in der Kaufhalle und kann sich seines Gewissens frei sprechen. Er tut ja nix schlimmes, foltert und tötet ja nicht. Eben dieses überlässt er allerdings anderen, während er behauptet Tierlieb zu sein und niemals töten zu können. Man könnte das auch feige nennen, wäre man fies 😉. Wir beschweren uns über Gewalt, Folter usw. Der Holocaust ist uns allen ins Gehirn gebrannt, sowas wie rituelle Gewalt wollen viele gar nicht glauben, weil diese Dimension der Perversität, gar nicht in ihre Köpfe geht.

Aber wir tun doch genau das gleiche mit den Tieren, tagtäglich!

,,Wie im Kleinen, so im Großen.“ – Eins der hermetischen Grundgesetze. Wir halten uns für etwas besseres. Denken, die Tiere hätten keine Emotionen. Wir brauchen das, was sie uns geben (Fleischhaltung, Tierversuche, Zoos, usw.), also ist unser Handeln dadurch gerechtfertigt. Ja aber genauso dachten auch die Nazis, denken Diktatoren, denken die Mitglieder gewalttätiger, perverser Kulte. Genauso denken die Täter.

Dimensionen

Über 2 Millionen Tiere schlachten wir TÄGLICH allein in Deutschland! 2 Millionen! Jährlich schmeißen allein die Haushalte (die Supermärkte kommen extra dazu, deren Container voll sind) 570.000 Tonnen Frischfleisch weg, wobei fast die Hälfte davon noch essbar wäre. Das wären ungefähr 100.000 Kühe, 1,5 Millionen Schweine und 50 Millionen Hühnern, welche umsonst starben! Fisch, etc. davon noch ausgenommen. Weltweit werden ca. 12 Millionen Tiere weggeworfen! Hinzukommen „Notschlachtungen“ wegen Seuchen (stellt euch mal Massentötungen, wegen z.B Corona, bei Menschen vor!). Sie starben umsonst, sie erlitten all die Qualen umsonst. Nicht einmal den Respekt, sie zu essen, haben wir mehr. Wenn ein Kind entführt und getötet wird, fragen wir uns nach dem Sinn. Wir wollen einen Grund. Ein Mörder, der einfach nur so tötet, geht uns nicht in den Kopf. Er ist ein Psychopath. Ein Kranker. Bücher werden über ihn geschrieben und Filme gedreht. Wir Menschen schütteln über ihn (sie) den Kopf.

Aber genau das passiert täglich mit den Tieren! Welches Recht nehmen wir uns heraus, sie unter uns zu stellen? Zu behaupten, sie hätten keine Gefühle (das beruhigt am Ende doch nur unser Gewissen)?

Ähnlich der Massentierhaltung betrifft es die Jäger. Wir dürfen uns nicht der Illusion hingeben, dass nur ab und an ein Reh oder ein Hase geschossen wird. Es gibt Quoten zu erfüllen. Solch hohe Quoten, sodass sogar die Jäger schon auf die Barrikaden gehen und sagen, dass es so viele Tiere gar nicht mehr gibt, wie sie schießen sollen. Nächste Frage: Welches Recht haben wir (und wer glauben wir, hat es uns gegeben?) zu bestimmen, wie viele Tiere einer Art im Wald leben darf? Stellt euch mal vor, so eine Quote würde es für Menschen geben. Das in China jahrelang Mädchen, nach der Geburt, getötet wurden (weil es angeblich zu viele gab), finden wir unmenschlich. Aber was ist das dann?

Wir schießen die Wälder leer, wundern uns dann, dass der Wolf die Schafe reißt und nutzen das wiederum als Begründung, auch diesen zu schießen. In meinen Augen sind wir Menschen Scheusale. Ich nehme mich da nicht großkotzig raus, keine Sorge. Solange wir aber ignorant dem Gegenüberstehen, was wir nicht-menschlichen Lebewesen antun, brauchen wir uns, meiner Meinung nach, nicht wundern, dass wir uns auch gegenseitig so furchtbare Dinge antun. Das Gefühl besser als andere, ihnen überlegen zu sein und uns nehmen zu können, was wir wollen, dass treibt uns an und das wird auch letztendlich verantwortlich für unsere eigene Zerstörung sein. Wir handeln nicht mit der Natur im Einklang, sondern destruktiv gegen sie. Destruktiv gegen unsere Heimat. Und auf Zerstörung folgt Zerstörung, auch wenn manche Kreise das anders sehen wollen. Aber das ist nur meine Meinung.

Ökologische Gründe

Weltweit leiden 690 Millionen Menschen an Hunger, während gleichzeitig 33% der weltweiten Anbauflächen, für die tierische Nahrung verwendet werden. Europaweit sind das sogar 60% des erwirtschaften Getreides, welches in den Tiertrögen landet. Nun stell dir doch mal vor, wie viele Menschen wir, nur mit einen Viertel weniger Anbaufläche für die Tierhaltung, ernähren könnten. Eine Corona-Impfung können wir fast wie aus dem Hut zaubern (sind ja auch die reichen Länder betroffen). Wir reden davon Impfungen nach Afrika und Indien usw. zu schicken, während die Menschen dort verhungern (während wir hier die Lebensmittel per Gesetz wegschmeißen, siehe Supermärkte), verdursten oder an Krankheiten wie Aids, Malaria usw. dahinsiechen. In meinen Augen ist das blanker Hohn.

Der nächste Punkt, den ich stark kritisch sehe ist, dieses ganze Globalisierungsding. Das die Staaten zusammenarbeiten, finde ich super und vom Grundgedanken her, sollte es auch so sein. Die Realität sieht leider meist ganz anders aus. Darauf gehe ich aber vll mal separat ein. Wo es mir bei diesem Thema geht ist, dass ich nicht nachvollziehen kann, warum Tiere hier geschlachtet, dann nach China verschifft, dort ausgenommen und der Rest wieder hier her zurück verschifft wird. Ähnliches z.B mit Garnelen, etc. Wir reden von einer Klimakrise. Diesel darf nicht mehr gefahren werden, Co2-Steuer, überall Verbote. Aber Frachtschiffe, welche nachweislich die meisten Emissionen ausstoßen, werden sogar subventioniert. Nein, ernst kann ich all das nicht mehr nehmen.

Gesundheitliche Gründe

Fleisch ist ein Grundnahrungsmittel, schon seit der Urzeit, so heißt es oft. Ist das wirklich so?

Ich glaube, Fleisch per se ist nicht wirklich dramatisch. Dramatisch sehe ich hauptsächlich all die Antibiotika, Schmerzmittel, usw., welche die Tiere bekommen. Ohne geht es kaum noch, da die Tiere so viel Stress erleiden und auf so engen Raum zusammenleben müssen, dass sie krank werden. Schweine z.B sind, entgegen der landläufigen Meinung, extrem reinliche und soziale Tiere und nun schaue man sich doch mal an, wie man sie hält…

Zudem kommt hinzu, dass man größtenteils nur noch auf Effizienz und Quantität schaut. Die Tiere essen überwiegend Abfälle und chemisch, ungesunde Pampe (billig herzustellen). Aber das bleibt doch nicht dort und verpufft dann in der Luft! Wir nehmen all diese Medikamente (weshalb ja hauptsächlich erst Sachen wie Multiresistente Keime entstanden) und genmanipulierte Sojanahrung, Fischabfälle, Zuckerpampe usw. auch in uns auf! Aus Studien über Organtransplantation wurde zudem die Erkenntnis gewonnen, dass Gewebe Emotionen speichert. Sogar Erinnerungen und bestimmte Stimmungen vom Spender, erlebten Organempfänger.

Nun stellt euch mal vor, wir würden tatsächlich all die Emotionen der gequälten Tiere, beim Essen ihres Fleisches, in uns aufnehmen. Würde bei dieser Überlegung noch jemand, all die wachsende Gewaltbereitschaft in der Bevölkerung, verwundern?

Fleisch in der Verdauung

Fleisch gehört tatsächlich zu den Lebensmitteln, welche die längste Zeit zur Verdauung benötigen. Man geht von 24 bis sogar 72h aus. Je nach Stoffwechsel und Körperbau eben. Wenn ich nun davon ausgehe, dass uns die Natur ja nicht mit Feuer- und Handwerkskenntnissen erschaffen hat (sondern sich das erst entwickelte), dann liegt für mich die These recht nahe, dass wir uns ursprünglich von Pflanzen und Kleingetier, wie Maden, Würmern, Käfern etc. ernährt und nur (später) im Notfall auf Fleisch zurückgegriffen haben. In der Natur und aus früherer Sicht, gab es nicht jeden Tag essen und eine Nahrung, die solange verdaut, war daher, in Hungerperioden, sogar sinnvoll.

Auch unser restlicher Körperbau legt dies Nahe, da unsere Verdauung mehr auf pflanzliche Nahrung, als auf fleischliche, ausgelegt ist. Da Fleisch schnell zu Fäulnis neigt, ist der Darm von Fleischfressern nur 3x so lang wie ihr Körper, unserer dagegen 12x so lang. Dauerhaftes Fleischessen (wobei jedes Stück für sich, eben lange im Körper verweilt), führt daher nicht selten zu Fäulnisgiften im Körper. Auch unser Speichel ist, im Gegensatz zu reinen Fleischfressern, nicht säurehaltig genug, um das tierische Eiweiß aufzuspalten. Im Gegensatz zu reinen Fleischfressern sind wir z.B auch nicht in der Lage, Vitamin C von selbst zu bilden, sondern benötigen dies über die Ernährung. Und so weiter und so fort. Das wir Fleisch unbedingt benötigen würden, halte ich also für ein Gerücht 😉.

Letztendlich lassen sich für mich viele, durch Fleisch entstandene Zivilisationskrankheiten (darunter auch chronische Übersäuerung, Herzkrankheiten, usw.), also auf die Haltungs- und Ernährungsweise der Tiere, sowie unseren permanenten Fleischkonsum zurückführen. Am Ende kommt eben alles auf einen zurück, wenn oftmals auch nicht direkt so offensichtlich.

Was ich gut fände

Wie gesagt, verteufle ich das Fleischessen nicht per se. Ich verstehe nur nicht, warum es uns nur noch um Masse und demnach Geld geht 🤷‍♀️. Warum gehen wir nicht mehr in den Wald und schießen uns ein Tier? Warum gibt es nicht mehr den einen Fleischer (oder je nach Dorfgröße 2 oder 3) pro Ortschaft, wo nur 1x wöchentlich geschlachtet wird und trotzdem alle satt werden? Und wenn keine Lende mehr da ist, ist sie eben nicht mehr da. Warum müssen wir alles en masse auf Vorrat haben, wenn wir es am Ende eh nur wegwerfen und keinen Respekt mehr davor haben?

So billig wie möglich muss alles sein. Ein ganzes Hühnchen wird manchmal für 1€ verkauft. 1€! Ein ganzes Leben! Stell dir vor, du oder dein Kind würde getötet und für 1€ verkauft! Wie würden wir aus dieser Perspektive heraus, darüber denken? Die Bauern werden dadurch zudem arm. Dem Lebewesen wird keinerlei Respekt mehr entgegengebracht und wir werden nur kränker. Warum leben wir also so und halten es noch für normal?

Warum leben manche auch ohne Milch, Eier, Honig, usw.?

Weil es in dieser Industrie nicht besser aussieht. Die Milchindustrie ist keinen Deut besser, als die Fleischindustrie. Den Hühnern in der Eierindustrie geht es furchtbar. Kükenschreddern wird abgeschafft? Toll! Endlich! Aber tot durch Elektrobad oder Gas ist besser? Ich erinnere wieder an den Holocaust 😉. Oder schon mal gesehen wie der Honig beschafft wird? Was die Bienen dafür bekommen, wie er gemischt wird (von wegen gesund), usw.? Wie die Fische gefangen oder in Aquakulturen gehalten werden (ebenfalls Massentierhaltung)? All das, ja, all das, ist keinen Deut besser.

Vegetarier, Veganer und Co. sind also größtenteils keine ,,in diesem Jahr ist Cord Mode, ich mach mal mit“ Leute, sondern meist Menschen, die dieses Leid nicht mehr ignorieren können.

Radikale Vegetarier/Veganer

Wie überall gibt es aber auch hier wieder Menschen, die es sich auf die Fahne geschrieben haben, ihre Einstellung zur Ideologie zu machen und andere mit Androhung von Kontaktabbruch, Bestrafung durch Ignorieren, Beleidigen, Verschmähen, Auslachen usw. von ihrer Einstellung zu überzeugen.

Ich halte das für falsch! Wenn ich eine Meinung habe, die aus dem tiefsten Inneren kommt, dann halte ich die natürlich für richtig. Und das darf und sollte ich auch! Eine Meinung soll ja aus einer tiefen Überzeugung kommen und nicht nur nachgequatscht werden. Ich darf diese Meinung deshalb aber nicht gleich jeden anderen überstülpen! Wir tun manchmal so, als wären wir selbst perfekt und müssten die anderen missionieren.

Umgedreht erlebe ich aber auch immer wieder Anfeindungen von Fleischessern, da sie sofort das Gefühl bekommen, man wollte sie zu irgendwas überreden oder man würde zutiefst ungesund leben. Wenn man mich fragt, erzähle ich natürlich meine Beweggründe. Auf der anderen Seite würde ich deshalb niemals meinem Kind, Freunden etc. das Fleisch essen verbieten oder sie deshalb abschätzig behandeln. Allerdings kommen die auch damit klar. Mit meinen Beweggründen, verstehen diese und fühlen sich deshalb trotzdem nicht angegriffen.

Ich glaube, wer sich derart stark angegriffen fühlt (ohne das man natürlich versucht ihn zu überreden oder ihn verurteilt), der merkt nur sein eigenes, unterdrücktes Gewissen und projiziert das auf denjenigen, der ihn dahingehend triggert. Ebenso nervt es, wie ein Alien wegen der Ernährung behandelt zu werden. Durchaus gestehe ich einem anderen Menschen soviel Eigenverantwortung zu, dass er sich selbst um seine Gesundheit kümmern kann, sich darüber informiert und danach entscheidet. Gleiches erwarte ich von meinem Gegenüber. Das er mir dies zugesteht und mich nicht bei jeder Gelegenheit belehren oder überreden möchte wieder Fleisch zu essen (das gilt ebenso für Vegetarier/Veganer gegenüber Fleischessern!).

Schwierigkeiten dieser Lebensweise/Entscheidung

Ich finde Fleisch total lecker und ich liebe Käse, Butter, Eier usw. Irgendwie musste ich also schauen, meine Überzeugungen und meine Lebensweise aneinander anzupassen. Aber ich bin definitiv die letzte, die perfekt ist und den Finger über andere erheben kann!

Eier esse ich weiterhin, wenn auch wenig. Wenig deshalb, weil ich sie nicht mehr aus dem Supermarkt hole, sondern schaue, dass ich sie von Privat bekomme. D.h von dort, wo ich sehen kann, dass es den Tieren gut geht. Derzeit beziehe ich sie von einer Freundin. Honig beziehe ich ebenfalls von einen kleine, regionalen Bauern, vor Ort. Auf Milch verzichte ich, diese habe ich durch Hafermilch ersetzt. Dennoch nutze ich weiterhin Butter, Käse, Sahne und Schmand. Die Alternativen wie Margarine, Soja-Sahne usw. sagen mir aus gesundheitlichen Gründen (industriell stark aufbereitet) nicht zu. Zudem fällt es mir sehr schwer ohne zu kochen, trotz das ich weiß, dass die Tiere dafür leiden müssen. Fleisch und Fisch esse ich an sich nicht mehr, trotz alledem packte mich in den letzten Jahren auch der Appetit und ich holte mir eine handvollmal eine Makrele, Lachs oder Hackfleisch.

Warum tat/tue ich das?

Dafür kann man viele Ausflüchte und Ausreden finden, letzten Endes aber weil ich dem Genussdrang nachgab/-gebe. Meiner Meinung nach nützt es nicht viel, sich zu etwas zu zwingen, sondern eine Entscheidung sollte aus tiefsten Herzen kommen. Ich kann mich noch so oft zwingen, einem Sucht-/Genussstoff nicht mehr nachzugeben, aber wenn ich der Ursache nicht auf dem Grund gehe, wenn ich es nicht wirklich will, dann bleibe ich nicht lange abstinent.

Ich habe festgestellt, umso mehr ich mich dazu zwingen will etwas nicht zu tun, umso stärker bricht es am Ende durch. Manchmal überkommt mich demnach also auch der Heißhunger auf Fleisch

Was tue ich bei Heißhunger?

  • Ich frage mich, ob es gerade wirklich ums Fleisch geht oder ob ich generell einfach nur Hunger/Appetit habe und dieser auch durch etwas anderes gestillt werden kann (meistens ist es auch einfach nur Hunger)
  • Ich kaufe nicht sofort Fleisch/Fisch, wenn der Appetit kommt, sondern lasse es mir lange durch den Kopf gehen und wenn, nehme ich mir vor, mache ich es bewusst und einige Tage später (selten kommt es dann nämlich wirklich dazu) und dann nur soviel, dass es für einmal essen reicht (nichts auf Vorrat)
  • Wenn mich der Gedanke über Tage/Wochen begleitet, hole ich mir etwas (in meinen Fall Hackfleisch, was ich roh esse) vom Fleischer oder Fisch (nicht aus der Aquakulter) – dabei rede ich mir aber nichts schön, von wegen ,,Ach das Tier lebte bestimmt gut“ oder ,,Na, das eine Stück macht auch nix“ (auch für ein Stück stirbt das Tier)

Genauso gehe ich bei den Milchprodukten vor. Ich versuche nur soviel zu kaufen, wie ich auch wirklich für bestimmte Gerichte brauche und diese koche ich so selten, wie es (in dieser Zeit) geht. Also d.h es gibt nur Käse zum Überbacken ab und an, aber keine Käseplatten, Käsebrötchen (außer manchmal auf Reisen) oder so. Ich versuche mir also in den Kopf zu holen, ob das gerade wirklich notwendig ist oder ob ich den Appetit/Hunger auch anderweitig stillen kann.

Wichtig für mich: Keine Ignoranz

Ich würde also niemals jemand verurteilen, weil er weiterhin Fleisch isst oder sagt, er kann nicht ohne. Das habe ich selbst jahrelang so gedacht und gemacht. Und mit Milchprodukten geht es mir noch immer so. Warum sollte ich mich plötzlich als etwas besseres fühlen oder jemand anderes krampfhaft überzeugen wollen? Ich sehe gesundheitlich viel bedenkliches im Fleisch essen und mein Blutbild ist weiterhin gut, trotz (fast) nur pflanzlicher Ernährung (die 3x Hackfleisch in 3 Jahren, haben es jedenfalls nicht rausgeholt). Trotzdem glaube ich, sollte das jeder für sich entscheiden. Jeder Körper ist anders und mancher reagiert vll tatsächlich auf eine fleischlose Ernährung nicht so gut. Wer bin ich das zu be- oder verurteilen? Und selbst wenn derjenige es nur von der Willenskraft her nicht schafft: Wer weiß in welchen Bereichen er dafür ein viel besserer Mensch ist, als ich? 🤷‍♀️

Ich finde es nur wichtig all dem bewusst und nicht mit Ignoranz zu begegnen. Wenn ich mir meine Ernährung schön rede, das Leid der Tiere und der Umwelt versuche absichtlich auszublenden (um mein Gewissen nicht zu belasten), dann handle ich ignorant. Iss Fleisch, Milch, usw. aber bewusst! Hab Respekt vor dem Leben, das gelassen wurde und nehme es nicht als selbstverständlich hin!

Und dann kann man, wenn man will, auch beginnen den Fleischkonsum von 3x täglich (Fleisch, Wurst, Aufstrich, usw.) auf 3x wöchentlich zu beschränken. Der Braten am Sonntag schmeckt meist sogar viel besser, wenn er etwas Besonderes ist, als wie sonst, Alltäglichkeit. Was glaubt ihr, was allein so ein Minimieren des Fleischkonsums für positive Folgen hätte, im Gegensatz zu unserer derzeitigen Lebensweise?!

Kauft das Fleisch vom Fleischer, statt in der Kaufhalle. Damit unterstützt ihr die regionalen Bauern und in vielen Fällen hatten die Tiere zumindest ein annähernd besseres Leben (auch wenn auch sie am Ende trotzdem alle in die Schlachthöfe verfrachtet werden 😒), als bei dem Fleisch, welches ihr in der Kaufhalle, abgepackt, bekommt. Man kann vieles tun, und manchmal reichen viele kleine Schritte, für eine große Veränderung aus!

Esst also ruhig Tierprodukte, aber bitte macht es bewusst!

Verlassensängste (und Isolation)

,,Hab ich nicht“ – Da gabs bisher ne ganz klare Antwort drauf.

,,Du hast keinen Bock auf mich? Dann geh doch 🤷‍♀️“ So war zumindest bisher oder so ist meine Einstellung (ich versuch dran zu arbeiten). Bevor ich jemand eine Szene mache, mich anbiedere oder sogar bettle, würde ich mir lieber einen Arm ausreisen. Klar finde ich es doof, wenn man jemand verliert, den man mag, aber shit happens, oder nicht?

Dazu hatte ich letztens ein paar mehr Gedanken. Eine Erkenntnis quasi und die möchte ich euch nicht vorenthalten.

Was sind Verlassesängste?

Die Angst verlassen zu werden – Nein echt, dass bedeuten Verlassensängste?😅 Ja aber das ganze Zeug hat auch noch mehr Merkmale:

  • Eifersucht (inkl. Vorwürfe, starke Wut, etc.)
  • ständiges Kontrollieren/Misstrauen
  • Klammern
  • (emotionale) Abhängigkeit
  • Bestätigungssucht / Selbstwertprobleme (,,Bin ich wirklich gut genug?“)
  • Bindungsangst

Hab ich das?

Nö, natürlich nicht. Jegliche Szene (Eifersucht, Kontrollieren, Bestätigungssucht, Klammern, sogar Bindungsängste, etc.) würde so stark an meinem Stolz kratzen, dass ich nicht damit leben könnte.

Offiziell jedenfalls.

Wie schauts wirklich aus?

Ich habe ein Video geschaut, von einer Frau, die eine sehr alte Katze aus dem Tierheim adoptiert hat und dachte mir: ,,Wie schön!“ Sie wollte nicht, dass das Tier in einem Käfig stirbt und hat sie daher, für ihre letzten Tage, bei sich aufgenommen. Und ich finde das wunderschön. Schlagartig wurde mir aber klar, dass ich das nicht könnte, auch wenn ich diesen Gedankengang voll unterstütze.

Ich hätte eine Beziehung zu dem Tier aufgebaut, aber nach kurzer Zeit würde es von mir gehen. Das packe ich nicht. Dieser Gedankengang brachte mich dazu, all das mal zu hinterfragen.

An sich empfinde ich diesen Gedankengang nämlich als sehr egoistisch. Ich könnte nur ein noch sehr junges Tier bei mir aufnehmen, bei welchem ich zumindest die Hoffnung hätte, es würde länger bei mir bleiben, weil ich die Trennung nicht ertrage würde …

Verschachtelte Trennungsängste

Kommen wir mal kurz zu dem, wie ich mich wirklich empfinde. Nicht das, was die Oberfläche sagt, denn die mag mich. Die findest mich selbst als recht okay. Die kann manchmal sogar recht arrogant von und über mich sprechen.

In Wirklichkeit ist da ein tiefer Kern vergraben, der mich selbst abgrundtief hasst. Der das Gefühl empfindet, niemals könnte mich jemand so mögen, wie ich bin. Das dies unmöglich wäre. Das mich jeder, der mich ansatzweise mag, dies nur tut, weil er gerade nichts besseres zur Verfügung hat. Das ich für niemand etwas besonderes und jederzeit leicht austauschbar bin. Das jeder, der mein wahres Wesen erkennt, die Beine in die Hand nimmt und schaut, so schnell wegzukommen, wie es nur geht.

Wenn du im tiefen Inneren so etwas empfindest, dann fällt es dir schwer zu glauben, dass jemals jemand bei dir bleiben würde. Es sei denn, natürlich, du spielst eine Rolle. Du gibst vor jemand zu sein, der du nicht wirklich bist.

,,Versteck dein Inneres! Versteck dein wahres Wesen! Niemand darf das sehen!„, ist so ein tief sitzender, innerer Gedanke. ,,Niemand darf sehen, wer du wirklich bist, denn dann verlässt er dich!

Das bedeutet, dass irgendwo, tief drinnen, dieser Drang besteht, nicht diejenige zu sein, die ich eben bin. Wenn du Menschen näher kommst, dann führt dies aber unweigerlich dazu, dass du deine Maske fallen lassen musst. Du kannst sowas nicht ewig aufrecht erhalten. Menschen an sich ran lassen, ist also mit viel Angst verbunden, denn dann sehen sie ja, wer du bist. Aber eigentlich mag ich es, Menschen nahe an mich ran zu lassen (ja eigentlich suche ich Nähe). Gleichzeitig auch nicht. Gleichzeitig macht es mir unheimliche Angst, jemand in meine (emotionale, echte) Nähe zu lassen.

Die Maske

Auf die habe ich gar keine Lust mehr. Ehrlich.

Mich kotzt all das nur noch an. Warum sollte ich vor Menschen jemand spielen, der ich gar nicht bin?! Ich glaube, besonders gut konnte ich das noch nie. Da ist so viel innerer Stolz, soviel Ich-sein-wollen, dass ich trotz aller Bemühungen, es nie schaffe, so eine Maske lange zu tragen, was oft zu vielen Komplikationen geführt hat. Viele Menschen erwarten, dass du deine Rolle weiterhin spielst, habe ich das Gefühl. Ohne Schwäche. Ohne Individualität. Das du ein wichtiges Rädchen der Gesellschaft bleibst.

Da gibt es viele Masken. Die Maske des Angepasst sein und des braven, artigen Bürgers. Des Menschen, der keine Fragen stellt. Die Maske, die alles über sich ergehen lässt, die glaubt es verdient zu haben. Es erdulden zu müssen. Oder Dinge zu verschweigen. Die Maske, die vorgibt wortgewandt und selbstbewusst zu sein – ,,Nix kann mir was anhaben“. Oder die Maske, die die Gefühle und Bedürfnisse der anderen über ihre eigenen stellt: ,,Nicht auffallen, alles über sich ergehen lassen. Denn ich will das ja auch. Ich brauch das!“

Ernsthaft??

Brauche ich das? Will ich das? Nein will ich nicht!

Ich hab die Schnauze voll! So gestrichen voll! Nicht ich zu sein und immer das Gefühl zu haben, sobald ich ich bin, verlässt man mich. Hasst man mich. Erträgt man mich nicht mehr. Vll kommt daher der Gedankengang: ,,Wenn du keinen Bock auf mich hast, dann geh doch!“. Der Gedanke macht es einen einfach, klar. Aber ich würde das gerne mit mehr Distanz und weniger Schmerz sehen wollen.

Was steckt wirklich dahinter?

Tatsächlich bin ich ein eifersüchtiger Charakter. Wer keinen Selbstwert hat, der ist oft eifersüchtig. Wenn ich so furchtbar bin, dass mich keiner will, natürlich habe ich in Wahrheit dann Angst ersetzt zu werden. Die Erfahrung hat es ja auch immer wieder gezeigt. Aber würde ich das offen zeigen, hätte das noch mehr Ablehnung zur Folge und Ablehnung ist ein Ding, mit dem ich schwer klar komme. Ich tue immer so. Aber Ablehnung (jeglicher Art) hat für mich das Gefühl zur Folge, dass ich kein Recht habe zu existieren. Rational ist mir bewusst, dass das Quatsch ist. Aber emotional?

Lieber bringe ich von vorn herein eine emotionale Trennung zwischen mich und der Person, die ich mag, bevor es diese Person tut. ,,Ich brauche niemand! Mir egal ob derjenige mich mag, komisch findet oder nicht, ich brauche denjenigen nicht!“ – Das ist der Leitsatz. Funktioniert nur selten. Dazu bin ich viel zu emotional. Belasten tut es mich doch oft mehr, als mir recht ist. Natürlich brauche ich andere Menschen. Natürlich möchte ich Emotionen für diese hegen. Natürlich möchte ich nicht mehr allein sein. Alles andere sind nur Lügen. Lügen, von und vor mir selbst.

Die Folgen

Die Folgen dieses verqueren Denkens, dass ich nicht sein dürfte wer ich bin. Das ich für niemand Emotionen hegen dürfte, dass mich niemand mag. Die Folgen davon sind restlose Isolation. Isolation und tiefer, verschachtelter Selbsthass (denn ich bekomme ja nicht mal die Rolle aufrecht erhalten). Seit Jahren. Herrgott, ich merke das jetzt erst. 30 bin ich jetzt geworden. Und ich merke das jetzt erst. Dass das der falsche Weg ist. Jetzt wo es manchmal gefühlt fast zu spät ist. Wo sich jede Begegnung so schwer anfühlt. Wo sich Panik, Bauchkrämpfe usw. in der Gegenwart von Menschen anbahnen. Manche sprechen von Sozialphobie. Vll kann man es so nennen, mir egal. Am Ende hat doch alles seinen Ursprung und den muss man angehen.

Isolieren. Keinen Menschen begegnen, um der Gefahr aus dem Weg zu gehen, verlassen zu werden. Um der Gefahr aus dem Weg zu gehen, für das verlassen zu werden (was durch viele Arten stattfinden kann), was du im tiefen Inneren bist.

Ich kann nicht an mir halten. So gut wie nie. Wenn es um meine Meinung geht. Ich kann mich nicht anpassen. Anbiedern. Unterordnen, um gemocht zu werden. Also kommt am Ende immer mein Inneres durch. Meine Meinung kommt am Ende immer wieder durch. Immer wieder zeige ich mein Inneres, obwohl ich weiß, dass sollte ich nicht. Immer wieder schäme ich mich also. Also isoliere ich mich mehr. Also bekomme ich immer mehr Angst vor menschlichen Kontakten. Immer mehr Hass auf mich, weil ich nicht funktioniere, wie ich es sollte. Wie ein Haifischbecken fühlt sich das an. Man könnte sagen, ich lebe diese Ängste nicht an anderen aus (durch Bestrafung wegen Eifersucht etc.), sondern bestrafen mich selbst dafür. Lebe sie an mir aus.

Trotzdem will ich nicht mehr

Nicht sein zu können, wie andere mich wollen (oder wie ich denke sie wollen mich) führt noch mehr zu dem Gefühl Unfähig zu sein. Aber am Ende spielt sich all das, dass ich denke das ich für mein wahres Wesen nicht akzeptiert würde, dass man mich deshalb ablehnt, doch nur in meinen Gedanken ab, oder? All das ist am Ende nur eine Konditionierung von Außen. Zu dem Schluss bin ich letztendlich jedenfalls gekommen.

Warum sollte eine offene Person, die nicht selbst auf bestimmte Merkmale konditioniert wurde, sowas glauben? Das ich schlecht oder böse wäre? Und am Ende suche ich doch den Kontakt zu offenen Personen, Menschen. Menschen die tiefer schauen. Vor denen ich keine Rolle spielen muss. Vor denen ich sein darf, wie ich bin. Ohne Schauspiel.

Ob diese Erkenntnis letzten Endes zu weniger Isolation führen wird, mag dahin gestellt sein. Auf Anhieb bestimmt nicht. Aber am Ende ist es doch wichtig zu erkennen, dass man sich die eigenen Grenzen selbst setzt, oder? Ich versuche dagegen anzugehen. Das zu tun, was mir Angst macht. Das zu tun, was oft trotzdem zu einer Zurückweisung führen kann und das fühlt sich elendig an. Aber aufgeben ist ja auch nicht wirklich eine Option, oder? Zumindest nicht solange du am Leben bist.

Ja, genug klug geschissen. Ende für heute, würde ich sagen 😅

Zweifel (Update)

Ne, die sind immer noch nicht weg😂

Und wenn die solange anhalten, dann kann doch auch nix sein, oder? Denk ich mir zumindest 😅

Ich stieß letztens auf den Blog, einer Betroffenen, und der war so toll gemacht! Nach nicht mal über einem Jahr wusste sie schon größtenteils was damals vorgefallen war, sie konnte Innenpersonen (grob) beschreiben und zuordnen und ich sitz da und werd einfach nur wieder unsicher.

Nein irgendwie ist es gar nicht schlau für mich, mich mit anderen Betroffenen zu beschäftigen, weil ich dieses Drecks Vergleichen einfach nicht abstellen kann.

Was andere können…

… und ich nicht – ,,Ja, komm heul wo anders rum“, denk ich mir. Als wär es für andere so einfach.

Trotzdem, ich bekomms nicht gebacken. Ne innere Landkarte, das ist die Aufgabe. Ja, das hab ich letzten Herbst schon mal gemacht. Jetzt hab ich ein paar nette Bildchen dazu gepackt, es wurden ein paar Gefühle mehr. Ich kann 2-3 sogar grob mit Aufgabe und Aussehen bestimmen, aber trag ichs auf der Landkarte ein? Natürlich nicht. Wir müssen ja immer schön im Konjunktiv bleiben. Vielleicht, könnte, eventuell. Könnte ja immerhin auch alles falsch sein. Und wehe etwas falsch machen!

Ich bin jetzt seit 3 Jahren strikt allein zuhause, merke ich. Zum einkaufen und für notwendige Termine gehe ich vor die Tür. Derzeit nehme ich keine Blackouts wahr. Es sind Kleinigkeiten zuhause, wovon man behaupten könnte, dass ich mich nicht daran erinnere. Kleinigkeiten. Die lassen sich aber auch anders erklären. Ich weiß nicht viel von meiner Vergangenheit. Bruchstücke, aber das lässt sich auch mit einer dissoziativen Amnesie erklären. Blackouts in Hochstressstiuationen. Auch das lässt sich rational erklären, denke ich mir.

Nein, das denke ich mir nicht nur. Das ist auch so.

In der Therapie…

Kommen das erste Mal andere durch. Ich habe das erste Mal, vor jemand fremden, keine Zugriff mehr auf mein Denken, auf meine Handlungen und meine Worte (zumindest so, dass es mir auffällt). Ich merke das erstmals. Glaube ich zumindest. Sie fragte das letzte Mal, dass erste Mal, ob das, was ich da erzählte, meine ,,Aufgabe“ wäre und ich spürte die Überraschung im Inneren. Das angesprochen werden, brachte die Überraschung. Das erste Mal wird aktiv, im Ansatz, über Innenanteile geredet. Das Problem war bisher nicht meine Thera., sondern ich. Ich habe bisher klar verständlich gemacht, dass ich dieses Thema nicht abkann. Und kaum habe ich die „Landkarte“ angefertigt, bahnt sich schon das nächste, innere Desaster an – ,,Das ist nicht echt, du Simulant! Hör endlich auf damit!

Die meiste Zeit meines Lebens verbrachte ich mehr oder weniger in Isolation. Es gab Situationen wo ich im Nachhinein merkte, dass ich nicht anwesend war (Blackouts also, ohne Erinnerung daran, dass ich welche hatte), aber es gibt so gut wie keine Situationen, wo ich bewusst das Gefühl hatte, nicht steuern zu können, was ich da gerade tue. Nie nahm ich das wirklich zu 100% bewusst wahr. Im Nachhinein, ja. Aber im Nachhinein kann man sich ja viel zusammenreimen, denke ich mir.

Auf der einen Seite, denke ich, momentan also das wohl doch etwas dran ist, auf der anderen Seite wächst genau deshalb der Zweifel immer mehr. Ein ekelhaftes zur Schau stellen ist das, was ich da mache. Umso mehr „Bestätigung“ aus dem Inneren kommt (sich etwas zeigt oder versucht zu kommunizieren), umso mehr ist das meine Bestätigung für meine Lügen und ich blocke ab. Umso weniger „Bestätigung“ aus dem Inneren kommt (,,ja wo ist Anteil XY, der erzählt wer und was er ist und was er hier treibt??“), desto unsicherer werde ich. Weder das eine, noch das andere kann ich behaupten, ohne unsicher zu werden.

So empfinde ich das. Wenn da jemand wäre und wäre es nur ein Ego-State, dann könnte ich den doch endlich mal klar benennen. Dann könnte ich damit doch mal was anfangen, ohne diesen Selbsthass dabei zu verspüren. Ohne das Gefühl zu lügen. Dann, denke ich mir, wäre da mehr, müsste da doch mal, so wie bei anderen, jemand erscheinen und sagen: ,,Hey ich bin die Gertrude und die Sache ist die und die“, aber nix. Ich tümpel immer noch da rum, wo ich am Anfang war. Im Gegenteil, hab ich das Gefühl, als wäre ich 3 Schritte zurückgegangen. Keine Kommunikation mehr, kein Wahrnehmen der anderen. Nix. Latent, wenn ich mich anstrenge. Man kann sich aber auch in vieles reinsteigern, denke ich mir.

Das eigentliche Problem

Sind, glaub ich, gar nicht die Anteile an sich, sondern das, was mit Trauma damit verbunden wäre. Emotionaler Missbrauch, ja. Das weiß ich (witzig das ich es immer noch unter „lapidaren Scheiß“ verbuche). Und dadurch kann eine dissoziative Störung entstehen. Und gut ist. Sense. Damit kann man doch arbeiten, oder? Will ich ja. Und dann kommen die Träume. Keine visuellen Flashbacks am Tag. Obwohl auch da schon Bilder erschienen sind, ohne Gefühl, ohne irgendwas. Nur Bilder. Sind auch das Flashbacks??

Ich hab meine Thera. immer noch nicht gefragt oder ihr davon erzählt. In meinen Beitrag über Flashbacks behaupte ich jedenfalls, dass das welche wären, also nur Bilder (immer wieder überraschend was ich da so schreibe 🤦‍♀️). Aber gut. Träume sind Träume. Bilder kann man sich im Unterbewusstsein ausdenken. Nix klares. Und das macht mich wahnsinnig! Dieses ständige: ,,Also da war doch das und das“ und dann wieder dieses: „Sag mal, bist du noch bei Trost?! Leuten dies und jenes zu unterstellen?!“

Und z.Z ist so gut wie gar kein Innenkontakt mehr vorhanden. Ein Grund mehr mich darin bestätig zu fühlen, dass alles nur Quatsch ist. Ich meine, war der je vorhanden? Vll hab ich mir das nur eingebildet. Gespräche einer einsamen Irren, mit sich selbst…

Warum hören denn alle anderen die ,,anderen“? Und können mit denen reden und arbeiten? Und bekommen ihre Blackouts mit? Oder haben plötzlich Erinnerungen? Warum ist hier alles weg, sobald ich damit arbeiten will? Habe ich sie vergrault? Waren sie nie da? Herrgott! Bring einer diesen Schwachsinn zum Schweigen oder wenigstens auf einen Nenner!!

Ich bin noch nie in einer anderen Stadt „aufgewacht“. Für mich gibt es nur mein zuhause. Ich bin immer zuhause. Als ich noch in der Stadt lebte, gab es Hinweise, dass ich die Wohnung verließ (Taschen mit Schuhen und T-Shirts, Hosen usw. – die auf Übernachtungen wo anders schließen ließen, Nummern + Namen im Telefonbuch, die ich nicht kenne, etc.), aber jetzt nix. Ich bin zuhause, für mich allein. Da ist auch niemand den ich fragen könnte. Bei den 2 menschlichen Kontakten im Monat funktioniere ich normal. Ganz normal. Keine Besonderheiten. Alles frühere lässt sich auch rational erklären.

Wäre da jemand anderes, würde der nicht rausgehen? Würde der nicht Dinge tun? Dinge endlich sagen? Das müsste doch auffallen.

Trauma

Ich les mich tot, habe ich das Gefühl. Wie ein Trauma funktioniert. Wie all das biologisch/psychologisch funktioniert. Und ich könnte den meisten, für fast alles, ne psychologische Erklärung liefern, aber ich selbst denke mir, dass ein Trauma in diesen Ausmaßen nicht möglich wäre. Nicht bei mir. Ich wüsste doch davon, denke ich mir. Irgendwas wüsste ich. Irgendein Indiz.

Und ehrlich? Die gibt es. Aber bei mir … bei mir sind die ,,übertrieben, ausgedacht, zugespitzt„. Mach ich mich jetzt selbst „Besonders“, weil ich denke ich wäre die Einzige, die so furchtbar ist, dass ihr nicht mal jemand etwas antun könnte und es für all das eine andere Erklärung gibt oder weil ich denke, ich wäre so ekelhaft, dass ich nicht mal den ehrlichen Umgang mit mir selbst lernen kann? Ehrlich zu sich selbst sein? Als Einzige zu dumm dafür? Beides ist ein Hervorheben, was ich in meinen Augen nicht „verdiene“. Wo kommt das nur her?? Boar langsam macht mich das wahnsinnig! Dieses Denken. Dieses völlig verquere Denken! Eigentlich finde ich mich nämlich toll … Ja komm, da muss keiner mehr folgen können.

Mittlerweile lese ich gar nichts mehr. Ich schaue kaum bis gar nicht mehr in andere Dis-Kanäle rein oder bin in Selbsthilfe-Gruppen unterwegs. Weil alles die Zweifel, die eigene Unfähigkeit, das eigene ,,Ich kann das einfach nicht“ antriggert. Denn das bestätigt die Zweifel, das Gefühl zu lügen. Das Gefühl unrecht über andere zu denken (,,als wäre dir etwas schlimmes passiert! Als würden die sowas tun!“) . Das Gefühl schlecht zu sein, so wie man ist. Ehrlich, da kommen Gefühle hoch von: ,,Du bist so unwichtig, dass dir nicht mal der letzte Ar*ch etwas hätte antun wollen“ – Selbst für ein Trauma bist du zu unwichtig! Alles Selbstdarstellung!“ – Klar. Viele Traumabetroffene denken so, aber nun stell dir doch mal vor, diese Gedanken haben recht?! Die Chance steht 50-50.

Ich würde das gerne alles neutral angehen wollen. Neutral nur das behandeln wollen, was gerade da ist, aber es geht nicht. Die Oberfläche behandeln bringt keine Besserung, merke ich, und das darunter liegende ist durchsetzt mit Selbsthass und Ablehnung. Da ist kein Weg ran. Viele Vermutungen müssen nicht mal im Ansatz stimmen, aber um sich klar zu werden, was wahr ist und was nicht, muss man all das ja erstmal neutral angehen können. Indizien untersuchen und dann als wahr, möglich oder unwahr aussortieren können. Boar, aber wie macht man das??

Wie kommt man an diesen Punkt, sich selbst erstmal ein Trauma zuzugestehen? Sich selbst zuzugestehen, dass es okay ist verletzt zu sein? Wie kommt man an den Punkt sich selbst erstmal ernst nehmen zu dürfen? Schwäche zu zeigen? Die Maske abzulegen? Auch vor sich selbst?

Alles perfekt machen

Ich trau mich kaum etwas zu meiner Thera. zu sagen, weil ich denke das all das, bevor ich es sage, erstmal Hand und Fuß haben muss. Ich kann doch nix sagen, was dann vll gar nicht stimmt, denke ich mir. Und sie versucht mich immer wieder zu beruhigen und zu sagen, dass wir hier nicht vor Gericht sind. Das sich Erinnerungen und Gefühle erst finden dürfen. Dass das ein langer Prozess ist und wir nur das angehen, was gerade aktuell ist. Und sei es am Ende nur eine Fantasie.

Aber das funktioniert in meinem Denken nicht. Was ich sage, darf nicht unwahr sein, denke ich mir. Wenn ich jetzt etwas unwahres sage, und sei es nur im Ansatz, dann glaubt sie mir doch nie wieder ein Wort! Wenn ich jetzt etwas unwahres denke, wie kann ICH mir dann jemals wieder in die Augen schauen? Ich bin doch die einzige Person, der ich vertrauen kann und wenn ich jetzt etwas behaupte, was dann so gar nicht stimmt, wie soll ich mir jemals wieder vertrauen können? Aber ohne eine Theorie gibt es keinen Fortschritt. Ohne eine These, die bewiesen oder widerlegt werden kann, gibt es keinen Wachstum. Das ist mir bewusst. Umsetzen kann ich es trotzdem nicht.

Und deshalb, weil ich nichts meiner Gedanken beweisen kann, möchte ich mich derzeit am liebsten vor mir selbst verstecken. Verkriechen. Nichts mehr fühlen. All das ausblenden, was innerlich da ist. So tun, als wäre alles wie vorher. An der Oberfläche kratzen. Denn all das Innere ist ja unwahr. Ich würde das so gern akzeptieren. Glauben. Aus tiefstem Innern.

Ich hab das Gefühl, dass all das für meine Depression momentan zuständig ist. All diese verlogenen Gedanken, aber abstellen kann ich sie nicht. Ich kann die Träume nicht abstellen. Ich kann die Gefühle nicht abstellen. Und ich kann meinen Selbsthass über meine eigene Unfähigkeit nicht abstellen. Das Gefühl nicht stark genug für meine Innenwelt zu sein. Nicht stark genug für die Außenwelt. Stark genug für das, was ich doch können müsste. Nicht stark genug für die Wahrheit, wie auch immer sie aussehen mag. Und nicht stark genug für das, was ich fühle. Für nix stark genug einfach. Das fuckt einfach nur ab!

Mind Control

Mind Control heißt übersetzt Gedankenkontrolle, d.h nicht du steuerst oder entscheidest über deine Gedanken, Wünsche, Gefühle und Handlungen, sondern jemand anderes. Wie genau das angestellt wird und aus welchen Gründen, schauen wir uns heute einmal näher an.

Wer verwendet Mind Control?

Mind Control (MC) wird von unterschiedlichsten Tätern und Gruppen/Gruppierungen verwendet.

Im Prinzip war jeder dissoziative Mensch in irgendeiner Form einmal einer Art von Gedankenkontrolle ausgesetzt. Wenn der Vater z.B immer wieder gesagt hat, dass man niemand erzählen darf was passiert ist, dass sonst die Familie auseinanderbricht, Papa ins Gefängnis kommt usw., dann war auch das in einer bestimmten Form Gedankenkontrolle. Die Kinder wurden dazu konditioniert, dass sie niemand etwas sagen dürfen, selbst wenn sie es wollen. Es kann dabei (bei der inneren Aufspaltung) dazu kommen, dass innere Bestrafer entstehen, die dieses Schweigegebot versuchen umzusetzen. Dies ist jedoch unfreiwillig angewandtes MC (kein Mind Control im Sinne organisierter Gewalt) .

Gezieltes, traumabasiertes Mind Control wiederum wird von verschiedenen Gruppen ausgeübt. Das können satanisch/luziferianische Gruppen sein, welche Satan/Lucifer anbeten. Aber auch christliche Gruppen sind möglich. Gruppen die eine ägyptische Gottheit (z.B Isis) in den Mittelpunkt stellen, usw. Bei all diesen ,,religiös“ geprägten Gruppen spricht man auch von ritueller Gewalt.

Aber es gibt auch Gruppen die z.B Hitler in ihr Zentrum stellen, rassistische weitere Gruppen wie den Ku Klux Klan (die ebenfalls die weiße Vorherrschaft im Mittelpunkt haben), aber auch politische und militärische Gruppen gibt es (für Spionage, politische Attentate usw.).

Auch solche, die keiner dieser Ideologien folgen, sind möglich. Darunter fallen dann z.B auch Gruppen, denen es hauptsächlich „nur“ um (Kinder)Pornografie und (Kinder)Prostitution geht.

Warum wird Mind Control eingesetzt?

Ich habs eben schon angeschnitten: Prostitution, Pornografie, Drogenschmuggel, politische Spionage (wie z.B während des kalten Krieges), politische Attentate, usw. sind Gründe dafür.

Der Kernpunkt all dessen ist die gezielte Persönlichkeitsaufspaltung. Es werden innere Persönlichkeiten erschaffen, die auf die Ausübung der ihnen gegebenen Aufträge/Befehle konditioniert werden. Diese Innenpersönlichkeiten sind abgespalten von der Person, die im normalen Alltag anwesend ist, weshalb sich diese dann auch nicht an die Ausführung dieser Taten erinnern kann.

Dies ist ein Grund, warum Mind Control hauptsächlich bereits im sehr frühen Kindheitsalter beginnt. Erwachsene Menschen können zwar ebenfalls MC ausgesetzt und dadurch programmiert/beeinflusst werden, jedoch ist keine Persönlichkeitsspaltung (und dadurch auch keine solch feste Programmierung) möglich.

Nehmen wir den Bereich der politischen Spionage z.B einmal. Im Kalten Krieg wurden gezielt solche Spione erschaffen, die sich im Fall einer Festnahme nicht erinnern konnten, weshalb sie überhaupt in diesem Land sind und was ihr Ziel ist. Wer nicht weiß was er tut (weil eben eine andere Innenperson aktiv war), der kann auch niemand davon erzählen. Nicht einmal unter Folter. Was heißt, dass die Auftragsgeber unentdeckt agieren können.

Wenn Kinder z.B zur Kinderprostitution/-pornografie eingesetzt werden sollen, ist es sinnvoll, wenn diese Ausübung eine der Innenpersonen übernimmt. Kinder erleiden während dieser Taten schreckliche Schmerzen. Oft haben sie viele Kunden hintereinander, welche teilweise furchtbare Bedürfnisse/Wünsche haben. Dennoch müssen die Kinder am nächsten Tag wieder in die Schule gehen. Sie müssen für die Außenwelt funktionieren und nichts darf auffallen. Und das setzt man eben am besten um, indem man die Kinder aufspaltet.

Die Kinder (Alltagspersönlichkeiten) können so ganz „normal“ im Alltag agieren und wissen nichts von der Parallelwelt, in der sie nebenher leben und was sie (bzw. ihre Innenpersonen) dort tun müssen. Weder bei Verwandten, noch in der Schule können sie darüber also berichten (außer eine Innenperson wechselt aus Versehen raus und verplappert sich).

Weitere Gründe

  • Täter geilt es auf, die Macht über Leben und Tod zu haben
  • Sie haben Lust an der sadistischen Folter/dem Quälen der Kinder
  • Geld verdienen hatten wir schon (siehe Prostitution, Drogenschmuggel, usw.)
  • Die Täter wollen absolute Hörigkeit, Gehorsam und Loyalität der Opfer ihnen gegenüber herstellen
  • Sie wollen alles tun können, was sie wollen und damit ungestraft durchkommen

Alles Sachen, die man sich bei Menschen so gaaaaar nicht vorstellen kann, oder 😉? Dann kann das ja nur eine Verschwörungstheorie sein, ne?

Wie funktioniert Mind Control?

Traumabasiertes Mind Control ist eine Form der Gehirnwäsche, welche durch eine Kombination aus hypnotischer Suggestion, Drogen , Folter, Verwirrung, Bedrohungen und maligner Double-Binds (bösartige widersprüchliche Botschaften/Aufträge – d.h du hast nur die Wahl zwischen etwas was dir sehr schadet und etwas anderen, das dir schadet), umgesetzt wird.

Beispiel (Triggerwarnung!)

Kleine Kinder (zwischen 3-5 Jahren) werden unter Drogen gesetzt, sodass sie stark berauscht sind. Man inszeniert eine Bühnenshow, die das Kind glauben lässt es wäre z.B in der Hölle. Feuer projiziert man auf eine Leinwand, Rauch kann durch Trockeneis gestellt werden. Marionetten oder kostümierte Kultmitglieder stellen Dämonen dar, usw. Nun werden die Kinder vergewaltigt und gefoltert, solange bis neue Innenpersonen entstehen. Die Kinder werden danach selbst kostümiert, geschminkt und zurecht gemacht. Die neu entstandenen Innenpersonen werden nun vor einen Spiegel gestellt und ihnen wird gezeigt/gesagt, sie seien selbst Dämonen, Teufel, ect.

Auch eine Aufgabe wird ihnen zugeteilt. Erfüllen sie diese nicht, foltern und vergewaltigen die Täter sie solange oder fügen von ihnen geliebten Wesen Schaden zu, bis eine Zuwiderhandlung nicht mehr in Frage kommt . All das festigt die Konditionierung, auf die Ausführung der ihnen gegebenen Aufgaben.

Innere Täter erschaffen

Kultmitglieder legen sehr viel Wert darauf, dass die Opfer dazu erzogen werden selbst Gewalt auszuüben. Zum einen soll dadurch das Schweigegebot aufrecht erhalten werden (,,Wenn du zur Polizei gehst, sagen/zeigen wir denen was DU gemacht hast, dann kommst du ins Gefängnis, wo man dir noch mehr Gewalt antun wird.“). Die Kinder, und später Erwachsenen, sollen das Gefühl haben selbst böse und schuldig zu sein und dadurch glauben, dass sie nur für den Kult gut genug wären und nur dieser sie akzeptiere.

Des weiteren sollen sie aber vor allem die erfahrene Gewalt später auch an die nächste Generation weitergeben. Viele werden selbst zu Programmierern programmiert.

Kinder werden dazu gezwungen andere Kinder, Haustiere, usw. zu töten. Sollte sie sich weigern, werden sie solange vergewaltigt, gefoltert und gequält bis eine entsprechende Innenperson entstanden ist, die diesen Auftrag ausführt. Die Kinder haben also keine Wahl. Man macht sie zu Tätern. Sie wollen keine Täter sein!

Manchmal lässt man ihnen auch die ,,Wahl“, zwischen selbst gefoltert werden oder andere zu foltern.

Gehorsam und Loyalität

Gehorsam wird durch militärischen Drill antrainiert. Bei jeglichen Regelverstoß folgen schwere Strafen (so auch beim zufälligen rauswechseln, was nicht erwünscht ist). Ebenfalls müssen die Kinder dabei aufpassen, wie andere ,,Verräter“ (oft sind das vorgetäuschte Verräter, nur um die Kinder abzuschrecken) gefoltert oder sogar getötet werden. Ihnen wird gesagt, sollten sie jemals etwas verraten oder sich gegen den Kult stellen, wird man sie, ihre Freunde oder Familie foltern und töten.

Weiter werden Innenpersonen erschaffen, die als Berichterstatter fungieren sollen. Diese halten die Täter stets auf dem Laufenden, über alles was die Alltagsperson macht. Therapie, mögliche Regelverstöße (wie z.B sich erinnern, reden über den Kult,…) usw.

Diesen Innenpersonen wurde dazu früher eingeredet, dass die Täter sowieso alles wüssten was geschieht und sie mit schweren Strafen rechnen müssten, sollten sie nicht ihren Job machen. Den Kindern wird dazu eingeredet, dass die Täter z.B immer ihre Gedanken kennen würden, das ihnen Sonden ins Gehirn eingepflanzt wurden, die die Täter alles wissen lassen. Das die Täter überall wären und alles sehen und hören würden. Aus Angst vor der Strafe, wenn sie nicht berichten, halten diese Innenpersonen die Täter also regelmäßig auf dem Laufenden. Das Gleiche gilt für Innenpersonen, die dafür sorgen das der Körper regelmäßig an Ritualen teilnimmt, etc. Diese Innenpersonen sind also nicht böse! Sie tun alles um den Körper vor dem drohenden Tod zu bewahren! Zudem trainiert man sie auf bestimmte Ideologien. Was sollst du anderes glauben, wenn du von Anfang an diesen Ideologien ausgesetzt warst?

Formen der Gewalt (Triggerwarnung!)

1. Sexueller Missbrauch und physiche, wie psychische Folter

2. Einsperren in Kisten, Käfigen, Särgen usw. oder lebendiges Beerdigen (häufig mit einer Öffnung oder einem Luftschlauch für Sauerstoff)

3. Fesseln mit Seilen, Ketten, usw.

4. Fast ertrinken lassen

5. Extreme Hitze und Kälte, einschließlich Eintauchen in Eiswasser

6. Häuten (bei überlebenden Opfern werden nur die obersten Hautschichten entfernt)

7. Blendendes Licht

8. Elektroschocks

9. Erzwungene Einnahme von anstößigen Körperflüssigkeiten und Stoffen wie Blut, Urin, Kot, Fleisch usw. (=Ekeltraining)

10. In schmerzhaften Positionen oder kopfüber aufgehängt werden

11. Hunger und Durst

12. Schlafentzug

13. Kompression mit Gewichten und Geräten

14. Sinnesentzug (einsperren im dunklen Keller, ohne Geräusche usw. z.B)

15. Medikamente, die Illusionen, Verwirrung und Amnesie hervorrufen, oft durch Injektion oder intravenös verabreicht

16. Verschlucken oder intravenöse toxische Chemikalien, um Schmerzen oder Krankheiten zu verursachen, einschließlich Chemotherapeutika (selektive Zerstörung von Körperzellen)

17. Gliedmaßen werden gezogen oder ausgerenkt

18. Anwendung von Schlangen, Spinnen, Maden, Ratten und anderen Tieren, um Angst und Ekel hervorzurufen

19. Nahtoderfahrungen; häufig Erstickung durch Erwürgen oder Ertrinken mit sofortiger Wiederbelebung

20. Zwang zu Missbrauch, Folter und Opferungen von Menschen und Tieren, normalerweise mit Messern, durchzuführen oder mitzuerleben

21. Zwangsbeteiligung an Kinderpornografie und Prostitution

22. Vergewaltigungen, um schwanger zu werden; Der Fötus wird dann für rituelle Zwecke früher (aber schon allein überlebensfähig) herausgeholt und später geopfert oder sexuell versklavt

23. Spiritueller Missbrauch, um das Opfer dazu zu bringen, sich von Geistern oder Dämonen besessen, belästigt und intern kontrolliert zu fühlen

24. Entweihung und Pervertierung jüdisch-christlicher Überzeugungen und Formen der Anbetung; Widmung an Satan oder andere Gottheiten

25. Missbrauch und Illusion, um die Opfer davon zu überzeugen, dass Gott böse ist, wie zum Beispiel ein Kind davon zu überzeugen, dass Gott es vergewaltigt hat

26. Chirurgische Eingriffe zum Foltern, Experimentieren oder verändern der Wahrnehmung; glauben machen physische oder spirituelle Bomben, Implantaten, usw. wären eingepflanzt worden

27. Schaden oder Androhung von Schaden für Familie, Freunde, Angehörige, Haustiere und andere Opfer, um die Einhaltung der Vorschriften zu erzwingen

28. Nutzung von Illusion und virtueller Realität, um nicht glaubwürdige Offenlegung zu schaffen (z.B werden Alienentführungen und Folter, Experimentieren, Vergewaltigungen durch Aliens vorgetäuscht, sodass, tauchen diese Erinnerungen später auf, den Opfern nicht mehr geglaubt wird und sie für verrückt gehalten werden)

Die Realität finden

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. So richtig ist das nicht meins, über die aktuelle Lage zu sprechen, ohne so zu tun, als hätte dies nicht wenigstens im Ansatz einen aufklärerischen Hintergrund.

Vor vielen Jahren, genau genommen 6 Jahren jetzt, hatte ich oft so ein schlimmes Gefühl. Ein Gefühl als würde sich in dir drin ein schwarzes Loch ausbreiten und alles einsaugen. Das kam immer so plötzlich und es fühlte sich so furchtbar an. Und eigentlich dachte ich wirklich, ich hätte diese Zeit überstanden.

Nun gabs die letzte Woche und Freitag. Ja Freitag war besonders.

Da war es wieder. Es war einfach wieder da.

Ich merkte das schon die Tage und Wochen vorher. Es ging immer weiter bergab und Freitag brach ich komplett zusammen. Das fühlte sich an, als würdest du dich von innen zersetzen. Als würde sich jede Faser deines Selbst beginnen, in Säure aufzulösen und ich kann keinen Grund ausmachen.

Klar gabs verschiedene äußere Faktoren, denen ich die Schuld geben könnte. Aber die waren nicht mehr als das i-Tüpfelchen. Das was höchstens zu meiner Überforderung beitrug. Ich versuche das alles zu reflektieren und von allen Seiten zu beleuchten, aber mir ergibt sich einfach kein klares Bild und das macht mich schier wahnsinnig.

Ich ging nach einem ziemlich desolaten Tag abends ins Bett, d.h den halben Tag auf dem Boden zusammengekauert und heulend, und stand nur nochmal auf, um etwas in der Küche zu trinken und brach dort erneut zusammen und betete einfach zu Gott. Nix was ich sonst tue, da ich der Meinung bin das Gott nicht für die Wehwechen des Einzelnen zuständig ist, aber keine Ahnung. Lächerlich oder? Aber ich tat es eben. Und in mir drin wurden Stimmen laut, dass wir das nicht weiter tun können, was da ist, wenn wir uns dem wirklich zuwenden wollen.

Schwierig. Ich versuche das jetzt zu umschreiben. In meiner Wohnung befindet sich sehr viel Kram, der für so eine Störung nicht angebracht ist. Zumindest wenn man dessen Hintergründe kennt und seit langen besteht schon der innere Wunsch, eine bestimmte Figur endlich zu entfernen, aber bisher ging es nie. Innere Faktoren spielten da eine Rolle.

Nun war es endlich soweit. Der Entschluss war gefasst und das Ding sollte in den Müll wandern. Ja keine Ahnung warum. Es war einfach nur der Gedanke da, dass wir uns nicht Gott zuwenden können, solange das eine Rolle in unserem Leben spielt. Obwohl ich natürlich meine ganz eigene Vorstellung von Gott habe. Und es war so ein furchtbar langer Prozess. Ich betrachtete diese Szene aus der Beobachterperspektive und sah mich am Boden liegend, mit diesem fuck Ding im Arm, als würde man mir mein Lieblingspielzeug wegnehmen wollen. Als würde ich das einzige Ding weggeben, was mir das Gefühl von Heimat bietet. Das einzige was mich lieb hat.

Und ich weiß nicht warum.

Klar ist meine Familie schräg drauf und manches kann ich mir auch erklären, aber wie andere sagen: ,,Jo, die „Störung“ kommt da und davon“ kann ich einfach nicht und ich weiß nicht warum ich reagiere, wie ich reagiere. Das erste mal seit 5 Jahren harten Kampf habe ich extreme Probleme mich nicht wieder selbst zu verletzen. Der Kampf gegen den Drang, rund um die Uhr wieder zu betäubenden Substanzen zu greifen, ist enorm und ich kann nicht sagen, dass ich ihn derzeit jedes mal gewinne. Ja, das Ding wanderte letztendlich in den Müll und irgendwo fühlt es sich auch ein Stück befreit an. Aber dieses desolate Gefühl macht es trotzdem nicht wett.

Seit 1,5 Jahren, also seit mir bewusst ist das eben doch was anders ist bei mir, als bei anderen, versuche ich endlich Fuß in der Realität zu fassen und dieses Leben nicht wie ein unechtes Videospiel wahrzunehmen. Und nun langsam, sehr langsam, kommt es bei mir an und trotzdem komme ich nicht klar damit. So vieles wird mir derzeit klar, dass mein Leben gar nicht war, wie ich es dachte. Es fühlt sich an, als würde ich und mein bisher gedachtes Leben, sich langsam in Rauch auflösen. Und ich komm weniger klar damit, als ich dachte. Witzig ne? Wie man sich selbst belügen kann.

Ja, ich glaub langsam fasse ich Fuß in der Realität und das macht mal so gar keinen Spaß! So gar nicht. Wie im Film Matrix . Ich würde gern wieder die blaue Pille nehmen, Ich möchte gern wieder zurück in die illusorische Welt, wo alle tutti ist. Wo ich mir zumindest eingeredet habe, dass alles tutti ist….