Haarpflege – Mal ganz natürlich

Los Leute, ab in den Tümpel, es wird sich nur noch mit Schlamm gewaschen!

Nein, das ist natürlich nicht gemeint…Naja, nicht ganz😅

Vor jetzt mittlerweile 3 Jahren dachte ich, dass sich an meiner Lebensweise etwas ändern muss. Ich hatte immer mal wieder mit starken depressiven Attacken zu kämpfen, mit Schlafschwierigkeiten und großen Problemen im Stressmanagement, weshalb ich begann mich nach Alternativen, zu den herkömmlichen Medikamenten ect., umzuschauen.

Mit gesunder Ernährung habe ich mich im Laufe meines Lebens immer mal wieder beschäftigt, jetzt fing ich jedoch an das Ganze etwas ernster zu nehmen. Dazu kam dann der Gedanke, dass eine Liste von teilweise weit über 20 Inhaltsstoffen in einem Shampoo oder Duschgel, doch irgendwie auch nicht ganz so gesund sein kann.

Ich suchte also nach Alternativen und bin letztendlich mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Natürlich wurde ich dadurch nicht geheilt, aber ich möchte schon behaupten, dass diese neue Lebensweise viel zu einer, zumindest geringfügigen, Stabilisation beigetrug. Zudem ☝ verbesserte sich auch mein Blutbild stark ins Positive.

Dann verrate ich euch mal was ich da so gefunden habe:

Shampoo

Ca.7 Monate lang wusch ich mir die Haare mit Natron (in eine kleine Schale Wasser einrühren und über die Haare geben, 2-3 Minuten einwirken lassen und dann ausspülen). Als Shampoo Ersatz ist Natron wirklich super, allerdings trocknet es bei längerer Benutzung die Kopfhaut schon sehr aus. Das ich dann auch noch jeden verfügbaren Sonnenstrahl mitnahm😅🙈 war meinen Haaren dann wohl doch etwas zu viel und die Spitzen fingen an abzubrechen.

Also stieg ich um auf Roggenmehl, welches ich bis heute benutze und womit ich mehr als zufrieden bin! Da meine Haare ziemlich trocken waren, musste eben etwas sanfteres her.

Tipp:

📌 Bei abgebrochen Spitzen hilft Kokosöl wahre Wunder! Einfach etwas einreiben, am besten über Nacht einwirken lassen (danach sieht man nämlich aus, als hätte man 2 Wochen nicht geduscht und will so auf keinen Fall gesehen werden😅) und am Morgen auswaschen

Wie funktioniert das denn mit dem Roggenmehl?

Ganz einfach – die enthaltene Stärke verbindet (als Emulgator) Wasser mit Fett und Schmutzpartikeln. So werden die Haare super gereinigt, ohne sie bzw. die Kopfhaut mit dem üblichen Chemiecocktail zu belasten. Zudem pflegt das Roggenmehl die Haare wunderbar, denn es sind Proteine, Vitamin E, B-Vitamine, sowie Mineralstoffe wie Zink und Eisen enthalten. Wichtig ist hierbei das ihr wirklich Roggenmehl nutzt, da das enthaltene Klebereiweiß im Weizenmehl z.B die Haare nur verklebt, statt sie zu reinigen.

Anwendung:
Bei schulterlangen Haaren rühre ich 1-2 volle Esslöffel in einer Schale Wasser an (sodass es gerade so kein dickflüssiger Brei mehr ist), gut einmassieren, 1-2 min einwirken lassen und dann richtig ausspülen. Fertig 💁

Ich probierte das vor ein paar Jahren schon einmal. Da ich damals aber zu faul war, das Mehl immer frisch anzurühren, versuchte ich es in einem Behälter vorzubereiten – Da Mehl allerdings irgendwann anfängt zu gären, erhielt ich ziemlich schnell eine muffige Paste und ließ es schnell wieder sein.
Wichtig ist also, dass ihr es direkt vor der Haarwäsche anrührt.
Das ist tatsächlich aber nur ein Mehraufwand von höchstens –> 1 Minute <–

Bei mir steht die Tüte Mehl gleich im Badezimmer, inkl. Schüssel und Schneebesen (ich könnte dort also im Prinzip auch noch einen Kuchen backen 🙈😂)
Dafür habe ich aber sämtliche Shampooflaschen verbannt 👍

Tipp:

📌Bei besonders trockenen oder kaputten Haaren hilft es auch sehr gut, nach der Haarwäsche mit Schwarzen Tee zu spülen. Dazu eine Tasse schwarzen Tee vor der Haarwäsche kochen, abkühlen lassen und dann die Haare spülen. Ca.20 min einwirken lassen und danach auswaschen.
Der Tee gibt den Haaren Feuchtigkeit zurück, macht sie wundervoll weich und gibt ihnen einen sehr schönen Glanz


Zu den Gründen:

Warum ich das übliche Shampoo gegen die chemiefreie Alternative eintauschen wollte, liegt hauptsächlich an den Unmengen von Inhaltsstoffen und deren bedenkliche Wirkungen auf unsere Gesundheit.

Zudem spare ich mir zusätzlichen Plastikmüll, ich spare Geld und vor allem, das wichtigste, ich belaste meinen Körper nicht noch mehr mit zusätzlichen und unnötigen Giftstoffen – Der Arme hat schließlich schon genug Arbeit 😇

Und nicht nur meinem Körper unterstütze ich damit, sondern ich belaste auch die Umwelt nicht noch mehr. Sämtliche giftige Inhaltsstoffe gelangen schließlich über den Ausfluss in die Natur und in das Grundwasser (welches verseucht wird und wir dann wieder trinken – wir vergiften uns also damit doppelt), wo es dann wiederum reihenweise Tiere und Pflanzen vernichtet.

Darauf zu verzichten ist also für mich eine Win-win-Situation 👍.

Es gibt selbstverständlich auch noch andere Alternativen, allerdings habe ich damit keine weiteren Erfahrungen.
Ich probierte es einmal mit Heilerde, allerdings fühlten sich meine Haare danach an wie ein Wattebausch und ich finde Watte ganz, ganz furchtbar gruselig 😨🙈😅
Besser ist da vll auch Bentonit oder einfach nur Kernseife.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.