Vorstellung

Hi, ich bin Mila.

Wir sind ein Dis-System, dass aus einem Umfeld der organisierten Gewalt stammt.
Nach heutigen Maßstäben würden wir uns jedoch nicht als programmiertes, sondern eher als stark konditioniertes System bezeichnen.

Unser System umfasste ursprünglich einmal weit über 300 Anteile, ist durch Integration, in den letzten Jahren, mittlerweile aber gut geschrumpft, sodass wir uns nun bei ca. 250+ Anteilen befinden.

Wir lieben die Natur und vor allem das Lesen. Wir schmökern daher besonders gern in Fachbüchern der Psychologie, Soziologie, Ernährung, Politik, Spiritualität (& Religionen), Quantenphysik (der einzige Themenbereich der Physik, der uns interessiert) und Geschichte (besonders mögen wir die Renaissance-Zeit und alte Völker, sowie ihre Mythologien). Aber wir mögen auch gerne, besonders wenn wir in der Sonne liegen, leichtere Literatur, wie Fantasy-Romane, Bücher mit viel Liebe und Romantik oder Science Fiction. Wir sind zudem begeisterte Konsolen-Spieler, wobei wir JRPG und Simulationen (wie bspw. Sims oder Farming-Games) besonders mögen.

Unser perfekter Tag sähe so aus: Wir stehen auf, essen etwas leckeres (wir lieben gutes Essen) und gehen danach direkt auf eine Wiese, wo wir ganz allein sind, die Sonne bei 20-25 Grad scheint und man nur die Tiere hört. Wir lesen in der Sonne bis späten Nachmittag/frühen Abend, ca. 17.00 – 18.00 Uhr, vllt. gehen wir dann noch eine Runde spazieren. Kommen nach Hause, essen wieder etwas leckeres, spielen noch 2h ein cooles Videospiel und fallen vor Erschöpfung einfach um … Und tatsächlich sehen viele Tage im Sommer, genau so, bei uns auch aus 🙂 💚.

Was wir auch sehr gern mögen, ist einfach Kopfhörer aufsetzen und laut Musik hören. Wir mögen am liebsten (deutschen) Hip-Hop, darunter besonders Käptn Peng, Perezident und Alligatoah. Aber auch russischen von Linda Kraenkova und 2brina 2rista (obwohl wir da gar nicht so sicher sind, ob das überhaupt noch unter Hiphop fällt). Wir mögen aber auch Rock und klassische Musik, vor allem von Chopin, Ludovico Einaudi und Alan Roubik.

Wir selbst können nur mittelmäßig gut  zeichnen, mögen aber sehr expressionistische Kunst. Und wir lieben es, wenn Menschen ihre Gefühle ausdrücken, egal ob über Zeichnen, Musik oder Literatur. Das gibt uns einen Einblick in ihr Innerstes und lässt auch uns vergessene Teile von uns wiederfinden. Kunst ist authentisch und voller Gefühl, das mögen wir sehr.

Unser Blog existiert seit ca. 6 Jahren. Damals waren wir noch auf Facebook, dort aber vermehrt politisch, aktiv.
Wir waren auch einmal Parteimitglied der Linken und standen voll und ganz hinter dieser Partei. Diese Mitgliedschaft gaben wir jedoch vor einigen Jahren auf, da wir mit verschiedenen Programmpunkten nicht mehr konform gingen. Aktuell betrachten wir uns als unparteiisch, da wir mit sämtlichen (großen) Parteien keinen gemeinsamen Nenner mehr finden. Wir wüssten aktuell auch nicht, wem wir wählen sollten.
Wir sind noch immer politisch interessiert, interessieren uns dafür aber viel weniger als früher, da wir ein Problem damit haben, dass es kaum einen gemeinsamen Diskurs mehr gibt, sondern nur noch verschiedene „Lager“ und Ideologien.
Daher wollen wir weder etwas mit einer „Brandmauer“ noch mit Hetze (von Seitens jeder Partei) zu tun haben. Daher haben wir uns aus der politischen Arbeit  zurückgezogen.

Unser Blog über Traumathemen existiert seit knapp über 3 Jahren als eigene Website und auf Instagram (good4know).
Einige werden uns sicherlich auch bereits kennen.
Wir verschwanden letztes Jahr für einige Zeit, haben uns aber entschlossen den Blog weiterzuführen.

Im Prinzip ändert sich nicht sehr viel, außer das der Blog nicht mehr von „Franzi“ weitergeführt wird (/werden will) und wir aktuell keine festen Upload-Termine mehr haben werden, sondern einfach dann posten, wenn wir Lust dazu haben.

Auf diesem Blog schreiben mehrere Personen, meist um die 5-6. Wenn wir jedoch nicht explizit in der Wir-Form sprechen, möchten wir im Singular angesprochen werden – damit macht ihr generell nie etwas falsch.

Was gibt es noch zu uns zu sagen?

Wir sind in verschiedenen Bereichen neurodivergent und zwar befinden wir uns auf dem Autismus-Spektrum und weiter in den Bereichen: ADHS, Hochsensibilität, Hochbegabung und Synästhesie. Unsere Neurodivergenz betrachten wir persönlich jedoch nicht als Problem, sondern sind damit ziemlich im Reinen. Im Gegenteil haben wir unsere Neurodivergenz sehr schätzen und lieben gelernt.

Ich glaube, unser größtes Manko würden wir in unserer Unsicherheit sehen. Diese wurde aber schon viel besser, weil wir erkannt haben, dass sie wirklich unnötig ist. Und wir haben einen unstillbaren Perfektionismus (nach unseren eigenen Maßstäben), aber auch damit können wir schon viel lockerer umgehen, wenn auch noch nicht locker genug (*hust*=Perfektionismus). Achja, und sicherlich darin, dass wir uns nur sehr schwer Einzelheiten merken können. Wir lesen sehr viel, können uns aber oft nur die für uns relevanten Teile merken. Wir sind sehr schlecht darin, Zitate oder Details wiederzugeben :).

Weiter sind wir kein hochfunktionales System. Wir mussten vor ca. 7 Jahren, aufgrund innerer Erschöpfung, aufhören zu arbeiten.
Auch davor war uns das Arbeiten nur eingeschränkt möglich. Damals fiel das noch nicht ganz so auf, da wir in der Saison-Arbeit beschäftigt waren. Ein halbes Jahr konnten wir meistens gut am Stück arbeiten, waren danach aber so k.o, dass wir auch mindestens ein halbes Jahr Pause benötigten.

Aufgrund der damals noch anhaltenden Traumata haben wir unser Abitur 2x vorzeitig beendet und konnten daher nie, wie wir es schon früh wollten, das Studium der Psychologie absolvieren.
Wir haben nun aber einen guten Kompromiss gefunden und befinden uns stattdessen seit Ende letzten Jahres in der Ausbildung zum psychologischen Berater. Danach wird die Ausbildung zur systemischen Beratung und weitere Fortbildungen (in der Zwischenzeit), in einzelnen Teilbereichen, folgen.
Außerdem sind wir seit Ende letztem Jahres wieder teilweise arbeitsfähig – worauf wir sehr stolz sind, das geschafft zu haben – sodass wir ehrenamtlich ein Pflegeheim unterstützen können. Allerdings sind wir trotzdem weiterhin nur begrenzt belastbar.

Wir möchten beruflich, voraussichtlich, nicht in der persönlichen (Einzel)Beratung arbeiten. Wir möchten stattdessen weiterhin unseren Blog ausbauen und Betroffene mit verschiedenen Qualifikationen adäquater unterstützen.

Worauf wir jedoch wirklich Lust haben und was uns durch die systemische Ausbildung dann auch möglich wäre, ist die Paartherapie.
Aber da lassen wir uns von der Zeit überraschen und schauen, wohin uns unser Weg weiterhin führen wird.

Wir besuchen mittlerweile seit 2 Jahren keine Traumatherapie mehr, sondern führen unsere Therapie bei einer sehr guten Kunsttherapeutin mit Traumaausbildung fort. Dort haben wir alle 5-6 Wochen einen Termin und fühlen wir uns besser aufgehoben, als in jeder bisherigen Therapie und konnten, seit Beginn der Therapie vor 2 Jahren, große Fortschritte erzielen.
Wir haben in naher Zukunft nicht mehr vor eine Klinik, einen Psychiater oder andere (Gesprächs)Therapien zu besuchen, da uns persönliche Erfahrungen, sowie die Erfahrungen anderer Betroffener, sehr abgeschreckt haben.

Wir leisten sehr viel Arbeit selbst (da uns, durch unsere Erfahrungen mit Fachpersonen, auch nicht viel anderes übrig blieb) und haben dadurch mittlerweile Wege für uns gefunden, die uns sehr gut helfen. Gerade das hat uns viel Selbstvertrauen (und mittlerweile auch Zusammenhalt) gegeben und wir wissen daher heute, dass wir uns auf uns selbst am Besten verlassen und uns selbst am Besten helfen können.

Am Ende möchten wir noch mitgeben, dass wir kein Interesse an Personen haben, die der Meinung sind, dass ihre Erfahrung und Meinung die einzig Richtige ist und an Personen, die nicht über ihren eigenen Tellerrand hinaus blicken können, sowie jenen, die anderen ihre Erfahrungen und ihr Erleben absprechen. Uns strengt das an. Wir wünschen uns offene und freie Gespräche und haben keine Lust auf schwarz-weiß Denken. Uns ermüdet das und raubt uns auch Energie, da es einfach nicht unser Weltbild ist. – Dieser Teil der „Community“ darf sich daher gern auf anderen Profilen aufhalten.

Alle anderen heiße ich hier herzlich Willkommen

und wenn ihr unsere Arbeit mögt, dann unterstützt uns gerne, indem ihr unsere Beiträge kommentiert, speichert, teilt oder auf „gefällt mir“ drückt. Das puscht den Algorithmus und unsere Arbeit kann dadurch einem breiteren Publikum angezeigt werden. Da wir leider sehr schwere Themen aufgreifen, mag uns der Algorithmus nämlich eh schon nicht so gern 🙂

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